Unternehmen / Finanz

Teure WhatsApp-Nachrichten bei UBS und CS

Die SEC untersucht die Verwendung von Messaging-Apps bei Banken. Auch Credit Suisse und UBS sind betroffen.

Ihre Altlasten zwingen Credit Suisse tiefer in die Verlustzone. Die Grossbank muss erneut wegen Rechtsfällen ihre Rückstellungen erhöhen. Nach 703 Mio. Fr. im ersten Quartal kommen im zweiten weitere 434 Mio. Fr. hinzu.

Denkbar ist, dass dies bereits mit der proaktiveren Strategie zusammenhängt, welche die Bank seit Frühling unter ihrem neuen Chefjuristen Markus Diethelm verfolgt. Offenbar sollen öfters Vergleiche geschlossen werden. Aktuell nimmt dieser laut der Grossbank eine Überprüfung der offenen Rechtsfälle vor.

Worauf sich die Summe bezieht, gibt CS nur in groben Zügen bekannt. Rund 200 Mio. $, der grösste Teil davon, entfallen auf eine Untersuchung in den USA zur Verwendung von nicht genehmigten Messaging-Apps.

Mehrere Banken betroffen

CS ist davon nicht allein betroffen. Die Aufsichtsbehörde SEC hat die Kommunikation einer ganzen Reihe von Finanzinstituten im Visier. Marktteilnehmer rechnen damit, dass alle in den USA tätigen Grossbanken darunter fallen. Deutsche Bank und HSBC wurden vom Regulator ebenfalls um Informationen in der Sache gebeten, wie Bloomberg berichtete.

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