Newsticker

Aktien Schweiz Eröffnung: SMI im frühen Handel ohne klare Richtung

Zürich (awp) - Das Handelsgeschehen ist erneut von Zurückhaltung geprägt. Nachdem sich der Schweizer Aktienmarkt bereits zum Wochenstart kaum vom Fleck bewegt hat, macht er auch am Dienstag in der Eröffnungsphase keine grossen Sprünge. Das knappe Plus verdankt er vor allem den festeren Schwergewichten. "Bei den derzeit laufenden Positionierungen handle es sich oft um Sektor-Rotationen und veränderte Gewichtungen von Einzeltiteln", heisst es in einem Kommentar.

Es gebe derzeit aber kaum Signale, dass der Leitindex SMI aus der jüngsten Handelsspanne ausbrechen werde. Ob es zu einem Jahresend-Rally an den Märkten kommt, hängt laut Händlern auch stark von der kommenden Woche ab. Dann wird die US-Notenbank ihren nächsten Zinsentscheid fällen und zum Wochenschluss steht dann noch der grosse Verfalltag an den Derivatemärkten auf der Agenda. Angesichts der zuletzt stärker als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten sind die Sorgen über eine aggressivere US-Zinspolitik wieder aufs Parkett zurückgekehrt.

Der SMI tritt gegen 9.15 Uhr mit -0,02 Prozent auf der Stelle bei 11'192,63 Punkten. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, verliert 0,20 Prozent auf 1708,82 und der breite SPI 0,03 Prozent auf 14'267,17 Zähler. Im SLI stehen 22 Verlierern acht Gewinner gegenüber.

Dass sich der Markt knapp im Plus hält, verdankt er vor allem den zwei Schwergewichten Nestlé (+0,7%) und Novartis (+0,2%). Bereits am Vortag hatte sich Novartis als massgebliche Stütze für den Gesamtmarkt erwiesen. Grösster Verlierer bei den Blue Chips sind derweil die Aktien von AMS Osram (-1,9%), die von Oddo BHF abgestuft wurden.

Unter den Verlierern sind auch die Papiere der CS (-1,8%) zu finden. Heute werden letztmals die Bezugsrechte der laufenden Kapitalerhöhung gehandelt. Die Bezugsfrist läuft aber noch bis zum Donnerstag. Tendenziell positiv dürften die Aussagen von Verwaltungsratspräsident Axel Lehmann aufgenommen werden. Gegenüber dem Schweizer Fernsehen SRF sagte er am Montagabend in der Sendung "ECO Talk", die Abflüsse von Kundengeldern hätten sich beruhigt.

hr/uh