Genf (awp) - Nach der vollständigen Übernahme der Genfer Bank Reyl durch die italienische Grossbank Intesa Sanpaolo kommt es zu einem Abbau von rund 30 der insgesamt 300 Stellen. In welchen Bereichen und Filialen der Privatbank die Stellen genau gestrichen werden, wird nicht präzisiert.
Der Stellenabbau diene der Wiederherstellung der Profitabilität des Instituts, bestätigte die Bank am Freitag einen Artikel der Zeitschrift "L'Agefi". Den Betroffenen werde nun ein Sozialplan, "marktkonforme" Abgangsentschädigungen, Hilfe bei der Arbeitssuche sowie psychologische Betreuung angeboten.
Ende Januar hatte Intesa Sanpaolo bekanntgegeben, dass das italienische Institut über ihre Privatbankentochter Fideuram die verbleibenden 24 Prozent der Anteile an der Bank von Francois Reyl und drei weiteren Partnern übernommen hatte. Reyl Intesa Sanpaolo ist bereits seit Mai 2021 mehrheitlich im Besitz von Fideuram-Intesa Sanpaolo Private Banking.
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