Eine neue «ai-dentities»-Studie der Universität Zürich, die wissenschaftlich unabhängig durchgeführt und von Sunrise unterstützt wurde, untersucht, wie Menschen in der Deutsch- und Westschweiz generative künstliche Intelligenz wahrnehmen und nutzen. Die Ergebnisse zeigen weitgehend eine ambivalente Haltung der Befragten: Sorge überwiegt Begeisterung leicht – interessanterweise berichten viele Befragte, beides zugleich zu empfinden. Die Akzeptanz und Nutzung von KI unterscheidet sich dabei nach Alter und Geschlecht: Jüngere Menschen nutzen KI deutlich häufiger, und Frauen setzen insbesondere generative KI etwas öfter ein – und mit etwas geringerer Besorgnis – als Männer. Besonders sichtbar wird diese Ambivalenz in den Metaphern, mit denen KI beschrieben wird – von «Lebkuchen: lecker, aber klebrig» zu «Formel 1: Das Auto kann extrem viel – aber es braucht eine Fahrerin oder einen Fahrer» oder «Lego – weil es zum Spielen animiert». Konnektivität, Verarbeitungskapazität, resiliente Infrastruktur – das sind die technologischen Rahmenbedingungen für KI. Sunrise sieht sich aber auch in der Verantwortung, die gesellschaftliche Auseinandersetzung rund um KI zu ermöglichen und unterstützt entsprechende Forschung.
Als führende Schweizer Telekommunikationsanbieterin schafft Sunrise die Voraussetzung, dass neue digitale Technologien im Alltag nutzbar werden. Gleichzeitig sieht sich das Unternehmen in der Verantwortung, zu einer gut informierten gesellschaftlichen Debatte über das Nutzungsverhalten bei KI und die Reaktion darauf beizutragen. «Künstliche Intelligenz wird nur dann echten Mehrwert schaffen, wenn Menschen ihr vertrauen und sie verstehen», sagt André Krause, CEO von Sunrise. «Dafür braucht es eine gesellschaftliche Auseinandersetzung und unabhängige Erkenntnisse darüber, wie Individuen, Gruppen und die breite Gesellschaft diese Technologie erleben.» Dies ist auch die Grundidee hinter der Unterstützung von Sunrise für «ai-dentities»: Nachhaltiger Fortschritt mit KI braucht mehr als Akzeptanz – er braucht Reflexion, Orientierung und gemeinsame Normen und Leitplanken, die sich mit der Technologie weiterentwickeln.
Generative künstliche Intelligenz ist in der Schweiz für viele bereits Teil des Alltags. Doch die Begeisterung wird durch Sorgen gedämpft. Das zeigt eine neue «ai-dentities» Studie der Universität Zürich, unterstützt durch eine Schenkung von Sunrise. Die Forschung liefert eines der bislang umfassendsten Bilder davon, wie Menschen in der Deutsch- und Westschweiz generative KI wahrnehmen und nutzen. Im Q3 2026 wird eine vertiefte Analyse mit zusätzlichen Daten und weiterführender Interpretation vorgestellt.
Laut Sandra Cortesi, Erstautorin der Studie, Forscherin an der Universität Zürich und Assistenzprofessorin für Partizipation und Diversität in digitalen Gesellschaften an der Technische Universität München, stellen die Ergebnisse verbreitete Annahmen über KI-Haltungen infrage. «In der öffentlichen Debatte wird oft von einer Spaltung zwischen KI-Enthusiastinnen und -Enthusiasten und Skeptikerinnen und Skeptikern ausgegangen. Unsere Daten zeigen etwas anderes: Die meisten Menschen empfinden Sorge und Begeisterung zugleich», sagt Cortesi. «Diese Ambivalenz ist keine Verwirrung; sie spiegelt eine reflektierte Auseinandersetzung mit einer Technologie wider, die tatsächlich sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringt. Junge Menschen integrieren generative KI öfter in ihren Alltag. Ob mit den nötigen Kompetenzen, bleibt offen – umso mehr sind Gesellschaft und Institutionen gefordert: durch Bildung, klare Leitplanken und die aktive Einbindung junger Menschen in die Gestaltung der Technologien, die ihre Gegenwart und Zukunft prägen.»
Ein prägendes Element der Studie ist die qualitative Analyse der Metaphern, mit denen Menschen KI beschreiben – von «Lebkuchen: lecker, aber klebrig» zu «Formel 1: Das Auto kann extrem viel – aber es braucht eine Fahrerin oder einen Fahrer» oder «Lego – weil es zum Spielen animiert». Diese Metaphern zeigen, wie stark soziale und politische Sorgen das öffentliche Verständnis von KI prägen – oft über das hinaus, was standardisierte Einstellungsumfragen erfassen.
Die «ai-dentities»-Studie untersucht, wie Menschen in der Schweiz generativer KI im Alltag begegnen, sie verstehen und nutzen. Sie basiert auf einer national gewichteten Befragung von 1000 Personen im Alter von 15 bis 79 Jahren. Die nun publizierten Ergebnisse sind Teil des langfristigen Forschungsprojekts «ai-dentities».
Eine vertiefte Analyse mit zusätzlichen Daten und weiterführender Interpretation wird im Q3 2026 vorgestellt. Weitere Informationen zur Studie und zu kommenden Publikationen sind unter www.aidentities.ch.
Report: Loved. Feared. And Here to Stay: How People in German- and French-Speaking Switzerland Think, Use, and Talk About Generative AI (PDF)
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