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Roche-Schweiz-Chefin sieht geplante Rabatte als "Strafsteuer"

Basel (awp/sda) - Roche-Schweiz-Geschäftsführerin Katharina Gasser hat die vom Parlament geplanten Rabatte auf umsatzstarke Medikamente im Interview mit "CH Media" als "Strafsteuer gegen Innovation" kritisiert. Die Politik handle kurzfristig und gefährde den Zugang zu lebenswichtigen Arzneimitteln.

Gasser betonte, die Pharmaindustrie leiste bereits einen erheblichen Beitrag zur Kostendämpfung, insbesondere durch regelmässige Preisüberprüfung, die jährlich Einsparungen von 1,6 Milliarden Franken ermögliche. Um Gesundheitskosten zu senken, müsse das System effizienter werden, "indem wir die ambulante Versorgung fördern, indem wir endlich digitalisieren und redundante Untersuchungen vermeiden", sagte sie zu "CH Media".

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