Bahninfrastruktur zwischen Zürich und Winterthur
Implenia AG / Schlagwort(e): Auftragseingänge
Implenia erhält grossen Auftrag für neue Doppelspurlinie – modernste
Bahninfrastruktur zwischen Zürich und Winterthur
08.01.2026 / 07:00 CET/CEST
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ARGE aus Partner Implenia und Marti gewinnt fünf von sechs Hauptlosen des
Projekts MehrSpur Zürich-Winterthur | Bau des Brüttenertunnels | Verbesserte
Mobilität auf wichtigem Streckenabschnitt der SBB | Auftragsvolumen für
Implenia von rund CHF 830 Mio.
Glattpark (Opfikon), 8. Januar 2026 – Die SBB (Schweizerische Bundesbahnen AG)
beauftragte die ARGE bestehend aus Implenia und Marti (Anteil von je 50%) mit
dem Bau von fünf der sechs Lose des Projekts MehrSpur Zürich-Winterthur:
Brüttenertunnel (Los 240), Abschnitt Winterthur (Lose 140 und 141), Abschnitt
Dietlikon (Los 340) und Abschnitt Wallisellen (Los 540). Die Zuschläge für die
fünf Lose erfolgten gestaffelt innerhalb der letzten Monate. Dieses grosse,
anspruchsvolle Infrastrukturvorhaben ist auf die Mobilitätsbedürfnisse
künftiger Generationen ausgerichtet und passt hervorragend zur Strategie von
Implenia. Der Gesamtauftrag beläuft sich auf knapp CHF 1,7 Mrd., der Anteil von
Implenia beträgt etwa CHF 830 Mio. Die Bauzeit des Projekts beträgt rund zehn
Jahre.
Mit dem Projekt MehrSpur Zürich-Winterthur planen der Bund und die SBB eine
neue Doppelspurlinie durch den Brüttenertunnel sowie den Ausbau der Bahnhöfe
Dietlikon, Bassersdorf, Wallisellen und Winterthur Töss. Damit wird der heutige
Kapazitätsengpass im Bahnnetz zwischen Zürich und Winterthur behoben sowie der
notwendige Ausbau realisiert.
Das Kernstück zur Behebung dieses Engpasses ist der rund 8,3 km lange
Brüttenertunnel zwischen Dietlikon und Winterthur, der auch eine ca. 1 km lange
Abzweigung in Richtung Flughafen Zürich umfasst. Für diesen unterirdischen
Doppelspurausbau wird für beide Fahrtrichtungen je ein Einspurtunnel mit einem
Durchmesser von rund zehn Metern erstellt.
Der Vortrieb des Tunnels erfolgt im Wesentlichen mittels Tunnelbohrmaschine
(TBM). Der Start der TBM-Arbeiten ist für 2029 vorgesehen. Die Planung und
Ausführung des Projekts erfolgen BIM-basiert. Neben den eigentlichen
Tunnelbohrarbeiten umfasst das Bauprojekt auch umfangreiche Spezialtiefbau-
sowie die Ingenieurbauarbeiten.
Der Abschnitt Winterthur erstreckt sich vom Portal Winterthur des
Brüttenertunnels bis unmittelbar vor die Perronanlage des Bahnhofs Winterthur
und umfasst zusätzlich zwei ergänzende Streckenabschnitte sowie den Umbau des
Bahnhofs Winterthur Töss. Um die geforderten Zugfrequenzen mit maximaler
Flexibilität einhalten zu können, erstellt die ARGE nebst der Bahnbrücke
Neumühle und der Unterquerung Storchen weitere ober- und unterirdische
Infrastrukturbauwerke.
Der Abschnitt Dietlikon umfasst den kompletten Umbau des Bahnhofs Dietlikon,
neue Gleisanlagen über ca. 3 km, umfangreiche Erd- und Dammbauten, mehrere
Unterführungen sowie den rund 300 m langen Dietlikontunnel. Im Rahmen des
Abschnitts Wallisellen entstehen unter anderem die Überwerfung Wallisellen
West, mehrere neue Personenunterführungen, Perronanlagen, Brückenbauwerke sowie
neue Gleisanlagen über ca. 3 km.
Jens Vollmar, CEO von Implenia, zu diesem für die Ost-West-Bahnverbindung in
der Schweiz bedeutenden Projekt: «Wir haben in der Schweiz eine hervorragende
Bahninfrastruktur. Es freut uns, dass wir von Implenia, gemeinsam mit unserem
ARGE-Partner Marti, unsere langjährige Erfahrung und umfassende Expertise im
Infrastrukturbau einbringen dürfen, um diesen wichtigen Abschnitt für steigende
Frequenzen und künftige Anforderungen fit zu machen. Wir danken der SBB für das
Vertrauen in Implenia und freuen uns auf die erneute Zusammenarbeit.»
Visualisierung des Tunnelportals Dietlikon, Brüttenertunnel, Projekt MehrSpur
Zürich–Winterthur (Bild: ©SBB).
Visualisierung der Bahnbrücke Neumühle, Abschnitt Winterthur, Projekt MehrSpur
Zürich-Winterthur (Bild: ©SBB).
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4. März 2026: Jahresergebnis 2025, Analysten- und Medienkonferenz
31. März 2026: Generalversammlung
Als führender Schweizer Bau- und Immobiliendienstleister entwickelt, realisiert
und bewirtschaftet Implenia Lebensräume, Arbeitswelten und Infrastruktur für
künftige Generationen in der Schweiz und in Deutschland. Zudem bietet Implenia
in weiteren Märkten Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturleistungen an.
Entstanden 2006, blickt Implenia auf eine rund 150-jährige Bautradition zurück.
Das Unternehmen fasst das Know-how aus hochqualifizierten Beratungs-,
Entwicklungs-, Planungs- und Ausführungseinheiten unter einem Dach zu einem
integrierten, multinationalen Bau- und Immobiliendienstleister zusammen. Mit
ihrem breiten Angebotsspektrum sowie der Expertise ihrer Spezialisten
realisiert die Gruppe grosse, komplexe Projekte und begleitet Kunden über den
gesamten Lebenszyklus ihrer Bauwerke. Dabei stehen die Bedürfnisse der Kunden
und ein nachhaltiges Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichem Erfolg sowie
sozialer und ökologischer Verantwortung im Fokus. Implenia mit Hauptsitz in
Opfikon bei Zürich beschäftigt europaweit über 8‘500 Mitarbeitende (FTE) und
erzielte im Jahr 2024 einen Umsatz von CHF 3,6 Mrd. Das Unternehmen ist an der
SIX Swiss Exchange kotiert (IMPN, CH0023868554). Weitere Informationen
unter implenia.com.
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