PARIS (awp international) - Der französische Gase-Hersteller Air Liquide hat das vergangene Jahr trotz stagnierender Einnahmen mit mehr Gewinn abgeschlossen. Jetzt will Konzernchef Francois Jackow die operative Marge noch stärker nach oben treiben als bisher geplant, wie der Rivale des Linde-Konzerns am Freitag in Paris mitteilte. Die Dividende für 2025 soll um zwölf Prozent auf 3,70 Euro je Aktie steigen.
Zwar ging der Umsatz von Air Liquide 2025 vor allem wegen des schwachen US-Dollar um 0,4 Prozent auf 26,9 Milliarden Euro zurück. Der Überschuss legte hingegen um gut sechs Prozent auf 3,5 Milliarden Euro zu. Analysten hatten sich im Schnitt noch etwas mehr versprochen. Dass der Gewinn stieg, erklärte das Unternehmen mit seinem laufenden Sparprogramm: Der Mitte 2024 eingeleitete Umbau habe allein 2025 einen Effizienzgewinn von 631 Millionen gebracht.
Im laufenden Jahr will Air-Liquide-Chef Jackow den bereinigten Gewinn bei stabilen Währungskursen steigern. Dazu will er die operative Marge von zuletzt 20,7 Prozent um mehr als einen Prozentpunkt nach oben treiben. In der Folge soll diese Kennzahl bis 2027 um einen Punkt mehr zulegen als bisher anvisiert. Für den Zeitraum 2022 bis 2027 käme damit eine Steigerung um insgesamt 5,6 Punkte heraus./stw/err/jha/