veröffentlicht die Jahresergebnisse. Im Jahr 2025 trieb das Unternehmen den Ausbau ihres Modells der integrierten Versorgung voran
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AEVIS VICTORIA SA (AEVS.SW) – Swiss Medical Network Holding SA veröffentlicht
die Jahresergebnisse. Im Jahr 2025 trieb das Unternehmen den Ausbau ihres
Modells der integrierten Versorgung voran
27.03.2026 / 07:00 CET/CEST
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Pressemitteilung
Freiburg, 27. März 2026
AEVIS VICTORIA SA (AEVS.SW) – Swiss Medical Network Holding SA veröffentlicht
die Jahresergebnisse. Im Jahr 2025 trieb das Unternehmen den Ausbau ihres
Modells der integrierten Versorgung voran
Swiss Medical Network Holding SA (SMN) schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem
konsolidierten Bruttoumsatz von CHF 988.5 Mio. ab, was einem Anstieg von 21.7%
gegenüber 2024 entspricht. Der Nettoumsatz (ohne ärztliche Honorare) belief
sich auf CHF 835.1 Mio., was einem Anstieg von 21.9% entspricht. Das organische
Wachstum betrug 2%. Das EBITDAR belief sich auf CHF 133.0 Mio. und stieg somit
um 16.8% gegenüber dem Vorjahr an. Das EBITDA erreichte CHF 45.6 Mio., was ein
Wachstum von 17.0% widerspiegelt. Die EBITDAR-Marge lag bei 15.9% (2024: 16.6%)
– ein vorübergehender Verwässerungseffekt als Folge von Akquisitionen,
insbesondere des Spitals Zofingen und von Centromedico. Akquisitionsbereinigt
verbesserte sich die EBITDAR-Marge auf 17.2% (2024: 16.6%); in der Division
Spitäler 19.7% (2024: 19.0%). Die Profitabilitätskennzahl ist ein
Durchschnittswert über alle Institutionen hinweg, wobei die Margen von 0% bei
kürzlich erworbenen Einrichtungen bis zu 32% bei den etabliertesten Spitälern
reichen, was das erhebliche Aufwärtspotenzial als Folge der Integration in das
Netzwerk verdeutlicht. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief
sich auf CHF 75.5 Mio., während der Free Cashflow CHF 130.6 Mio. erreichte.
Dies ermöglichte eine signifikante Reduktion der Verschuldung und eine Erhöhung
der finanziellen Flexibilität. Die Nettoverschuldung wurde um CHF 112.5 Mio.
reduziert.
Swiss Medical Network erzielte im Jahr 2025 deutliche operative Verbesserungen;
ihre Profitabilität erwies sich trotz Gegenwind im Laufe des Jahres als
belastbar. Herausforderungen in der Berichtsperiode waren: erhöhte einmalige
Kosten im Zusammenhang mit der Integration des Spitals Zofingen (insbesondere
im Zusammenhang mit Übergangs-Service-Level-Vereinbarungen mit dem ehemaligen
Eigentümer Kantonsspital Aarau) und von Centromedico; Kosten im Zusammenhang
mit der Verlagerung der stationären Dienste von Montbrillant nach St-Imier und
Neuenburg; die Einführung des elektronischen Patientendossiers; weitere
Investitionen in den Ausbau des integrierten Versorgungsmodells; sowie
anhaltend hohe Stromkosten aufgrund der Absicherungsstrategie (Hedging), die
zum Jahresende auslief. Dazu kommen eine Reihe von
Kostenoptimierungsmassnahmen, deren positive Effekte ab 2026 erwartet werden
(einschliesslich Restrukturierungsmassnahmen sowie neuer IT- und
Facility-Management-Verträge).
Ein durch Integration und Netzwerkausbau geprägtes Jahr
2025 war für Swiss Medical Network ein Jahr der Meilensteine, das durch die
erfolgreiche Integration des Spitals Zofingen und von Centromedico mit seinen
10 medizinischen Zentren im Tessin geprägt war. Diese Akquisitionen
ermöglichten es der Gruppe, ihre Position als zweitgrösstes privates
Spitalnetzwerk der Schweiz zu stärken, ihr integriertes Versorgungsmodell um
zwei neue Regionen (Rete Sant’Anna im Tessin und Aare-Netz in der Region
Aargau) zu erweitern und rund 1’000 neue Kolleginnen und Kollegen willkommen zu
heissen.
«2025 gelang uns ein entscheidender Schritt bei der Umsetzung des integrierten
Versorgungsmodells. Mit der Expansion in neue Regionen und der Stärkung unseres
ambulanten Netzwerks bauen wir ein skalierbares und nachhaltiges
Gesundheitsmodell für die Schweiz auf. Die Zahl der bei VIVA versicherten
Personen hat sich auf über 7’000 verdoppelt und ist auf dem besten Weg, sich
bis 2027 erneut zu verdoppeln und die kritische Grösse zu erreichen», sagt
Fabrice Zumbrunnen, Delegierter des Verwaltungsrats der Swiss Medical Network
Holding SA.
Division Spitäler: starke Performance und internationale Anerkennung
Die Division Spitäler erzielte eine solide operative Leistung mit einem
Bruttoumsatz von CHF 772.7 Mio. und einem Nettoumsatz (ohne medizinische
Honorare) von CHF 639.1 Mio. Dies entspricht einem vollständig organisch
erzielten Anstieg von 3.2%. Das EBITDAR belief sich auf CHF 126.0 Mio., was
einer starken Marge von 19.7% entspricht.
Ein Höhepunkt des Jahres 2025 war der Beitritt von sieben Institutionen zum
Mayo Clinic Care Network – als erstes Gesundheitsunternehmen in Europa. Diese
Partnerschaft ermöglicht den Zugang zu führender internationaler Expertise und
stärkt die medizinische Qualität von Swiss Medical Network weiter.
Division ambulante Versorgung: tragende Säule des integrierten
Versorgungsmodells
Im Bereich der ambulanten Versorgung konnte der bedeutende Ausbau fortgesetzt
werden – die Division spielt eine zentrale Rolle in der integrierten
Versorgungsstrategie. Im Jahr 2025 stieg der Bruttoumsatz um 80.7% auf CHF
118.5 Mio. Der Nettoumsatz stieg um 84% (einschliesslich eines organischen
Wachstums von 4%) auf CHF 103.6 Mio. Das EBITDAR belief sich auf CHF 6.8 Mio.,
was einer Marge von 6.6% entspricht – eine deutliche Verbesserung gegenüber
-5.3% im Jahr 2024 und somit ein erstes Anzeichen für eine Bestätigung der
Trendwende. Die Profitabilität liegt zwar weiterhin unter dem Durchschnitt der
Gruppe, ist aber auf bewusste Investitionen in den Auf- und Ausbau des Modells
der integrierten Versorgungsregionen und zur Vorbereitung auf den Übergang zu
einer einheitlichen Finanzierung von Gesundheitsdienstleistungen (EFAS)
zurückzuführen. Swiss Medical Network ist für diese Entwicklung gut
positioniert.
Ausblick 2026: positiver Start dank organischem Wachstum und steigender
Profitabilität
In den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 belief sich der konsolidierte
Bruttoumsatz von Swiss Medical Network auf CHF 180.6 Mio., was einem Anstieg
von 3.3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, der vollständig auf
organisches Wachstum zurückzuführen ist. Der Nettoumsatz (ohne medizinische
Honorare) belief sich auf CHF 138.5 Mio. Diese Performance spiegelt die
positive Dynamik der Aktivitäten der Gruppe wider und bestätigt die Resilienz
ihres Geschäftsmodells.
Swiss Medical Network erwartet eine Fortsetzung der positiven Entwicklung im
Jahr 2026. Der Fokus liegt dabei auf der Verbesserung der Profitabilität der
kürzlich akquirierten Organisationen sowie auf dem weiteren Ausbau des Modells
der integrierten Versorgung. Auf Basis der aktuellen Einschätzungen erwartet
die Gruppe keine wesentlichen Auswirkungen durch das neu eingeführte Schweizer
Tarifsystem TARDOC. Angestrebt wird ein organisches Wachstum von 2 bis 3%. Für
2026 wird eine EBITDAR-Marge von über 20.5% erwartet, mit einer weiteren
Verbesserung auf rund 23% mittelfristig. Für das Jahr 2026 rechnet Swiss
Medical Network mit einem EBITDA zwischen CHF 75 und CHF 85 Mio. und einer
Rückkehr zu einem positiven Reingewinn.
Weitere Informationen:
Medien- und IR-Kontakt c/o Dynamics Group, Zürich
Marion Schihin, [email protected], +41 79 705 88 15
Über Swiss Medical Network
Swiss Medical Network ist eine der beiden führenden privaten Klinik- und
Spitalgruppen der Schweiz. Mit einem schweizweiten Netzwerk aus 19 Kliniken,
Spitälern und über 80 ambulanten Zentren deckt die Gruppe ein umfassendes
medizinisches Spektrum ab und bietet Patienten und Patientinnen Zugang zu
qualitativ hochwertiger Versorgung in 16 Kantonen. Swiss Medical Network ist
ein Pionier der integrierten Versorgung. Mit dem VIVA-Gesundheitsplan und
regionalen Versorgungsnetzen fördert die Gruppe eine koordinierte und
patientenzentrierte Behandlung und setzt damit neue Standards in der Schweizer
Gesundheitsversorgung. Die Swiss Medical Network Holding ist mehrheitlich im
Besitz der AEVIS VICTORIA SA, die an der SIX Swiss Exchange kotiert
ist.www.swissmedical.net.
Über AEVIS VICTORIA SA - Investing for a better life
AEVIS VICTORIA SA investiert in Healthcare, Lifestyle und Infrastruktur. Die
wichtigsten Beteiligungen von AEVIS VICTORIA bestehen aus Swiss Medical Network
Holding SA (76.3%, direkt und indirekt), der einzigen privaten Klinikgruppe der
Schweiz mit Präsenz in allen drei Sprachregionen; aus MRH Switzerland AG, einer
Hotelkette mit elf Hotels in der Schweiz und im Ausland; aus Infracore SA (30%,
direkt und indirekt), einem auf Spital- und Gesundheitsinfrastruktur
spezialisierten Unternehmen, aus Swiss Hotel Properties AG, einem auf
Hotelinfrastruktur spezialisierten Unternehmen, und sowie aus NESCENS SA, einer
Marke für Prävention und «better-aging». AEVIS VICTORIA ist an der SIX Swiss
Exchange im Swiss Reporting Standard unter dem Kürzel AEVS.SW kotiert.
www.aevis.com.
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