Tel Aviv (awp) - Das israelische Medtech-Unternehmen SHL Telemedicine hat im Jahr 2025 einen etwas geringeren Verlust erzielt. Dank tieferer Aufwendungen lag das Minus bei 15,4 Millionen US-Dollar. Im Vorjahr hatte SHL mit 28,8 Millionen Dollar einen fast doppelt so hohen Nettoverlust hinnehmen müssen.
Der Umsatz sank laut den ersten Eckdaten zu konstanten Wechselkursen leicht auf 58,7 Millionen Dollar nach 60,5 Millionen im Vorjahr. Dies sei in erster Linie auf einen Rückgang auf dem deutschen Markt zurückzuführen. Die Netto-Kosten für Forschung und Entwicklung sank dank Kostensenkungsmassnahmen auf 4,7 von 5,6 Millionen Dollar, hiess es. Der Bargeldbestand sowie die kurzfristigen Geldanlagen beliefen sich zum 31. Dezember auf 25,3 Millionen.
Die Transformation von SHL befinde sich zwar weiterhin in einer Konsolidierungsphase, die 2025 erzielten Fortschritte spiegelten aber konkrete Massnahmen und messbare Ergebnisse wider, heisst es weiter. Zusammen mit dem Kostenmanagement, der "klaren operativen Ausrichtung", sowie erster strategischer Auswirkungen bilden sie laut Aussagen von CEO David Arnon in der Mitteilung eine "solide Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung im kommenden Jahr."
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