Freiburg (awp) - Die Aevis-Tochter Infracore hat im ersten Quartal 2026 die Mieterträge gesteigert und auch mehr verdient. Das auf Spitalinfrastruktur ausgerichtete Unternehmen plant, das Portfolio im laufenden Jahr weiter auszubauen.
Im Startquartal steigerte Infracore die Mieterträge um 7,8 Prozent auf 18,0 Millionen Franken, wie die Gruppe am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn EBITDA stieg um 9,4 Prozent auf 16,7 Millionen, während der Gewinn um 10 Prozent auf 11,8 Millionen zulegte.
Per Ende März hatte das Immobilienportfolio von Infracore einen Wert von 1,42 Milliarden Franken. Das war leicht mehr als ein Jahr zuvor. Die Gruppe werde das Portfolio in der Schweiz ausbauen und dabei einen disziplinierten Ansatz verfolgen, hiess es.
2026 rechnet Infracore insgesamt mit Mieteinnahmen von 71 bis 74 Millionen Franken und einem EBITDA von 64 bis 68 Millionen (vor Fair-Value-Anpassungen). Zudem dürfte laut den Angaben eine Dividende in Höhe von rund 45 Millionen ausgeschüttet werden.
Infracore legt den Fokus auf den Erwerb, den Bau, die Verwaltung und die Vermietung von Immobilieninfrastrukturen im Gesundheitswesen in der Schweiz. Das Portfolio umfasst hauptsächlich Spital-, Klinik- und medizinische Immobilien. Die Gesellschaft wird zu gleichen Teilen von Aevis und dem US-Unternehmen Medical Properties Trust (MPT) kontrolliert.
mk/ra