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BLKB-Hauptsitz wird zukunftsgerichtet saniert
20.05.2026 / 10:34 CET/CEST
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Der BLKB-Hauptsitz in Liestal hat nach rund 50 Jahren in Betrieb das Ende
seiner Nutzungsdauer erreicht und wird umfassend saniert. Mit dem
Sanierungsprojekt richtet die Bank den Standort auf die Zukunft aus und
erweitert die öffentlichen Bereiche. Mit der Umgestaltung des Floragartens
entsteht zudem eine aufgewertete Verbindung vom Bahnhof ins
Rheinstrassen-Quartier. Durch die Aufstockung aller Gebäudeteile um ein
Geschoss sollen zudem sämtliche zentralen Funktionen am Hauptsitz gebündelt
werden.
Liestal, 20. Mai 2026
Der BLKB-Hauptsitz an der Rheinstrasse in Liestal wird nach rund 50 Jahren
umfassend erneuert und auf künftige Anforderungen ausgerichtet. Im Fokus stehen
dabei insbesondere die Modernisierung der Gebäudetechnik, eine deutliche
Verbesserung der Energieeffizienz sowie die Sanierung der Gebäudehülle.
Gleichzeitig werden die Flächen an zukünftige Nutzungsbedürfnisse angepasst. Da
die Arbeiten nicht im laufenden Betrieb umgesetzt werden können, ist der
Standort während der Bauzeit vorübergehend verlegt worden. Mit der Verlegung
der Kundenhalle per 11. Mai 2026 wurde der Auszug aus dem Hauptsitz
abgeschlossen. Die Kundenhalle mit den Beraterinnen und Beratern befindet sich
seither vorübergehend am Bahnhofplatz 13 in Liestal. Die weiteren
Mitarbeitenden des Hauptsitzes sind bereits zuvor in die Zwischennutzungsareale
am Bahnhof Liestal und im Spenglerpark in Münchenstein umgezogen.
Erdgeschoss wird für Bevölkerung geöffnet
Als nachhaltig ausgerichtete Bank hat sich die BLKB für eine Sanierung statt
eines Neubaus entschieden, um gut erhaltene Bausubstanz weiter zu nutzen: «Mit
der Sanierung und dank neuer energieeffizienter Technik bekennt sich die BLKB
zu einem verantwortungsvollen Umgang mit bestehenden Ressourcen und handelt
zukunftsgerichtet. Dabei wird der Hauptsitz umfassend modernisiert und dessen
Charakter bleibt bestehen», sagt Christoph Schär, Leiter Geschäftsbereich
Technologie & Corporate Services und Stv. CEO der BLKB.
Mit der Sanierung investiert die BLKB langfristig in ihrer Region und schafft
Raum und Flexibilität für künftige Entwicklungen. Im Rahmen der Sanierung
werden weitere Teile des Erdgeschosses sowie die Aussenbereiche für die
Bevölkerung geöffnet. «Durch die geplante Öffnung des Erdgeschosses zum
Stadtraum hin entsteht ein neuer Ort der Begegnung. Das Projekt berücksichtigt
das historische Erbe unserer über 160-jährigen Geschichte, schafft aber auch
einen Mehrwert für die Stadt, für ihre Bevölkerung und für das Stadtbild», sagt
Schär. Zukünftig bietet die BLKB ihren Kundinnen und Kunden eine moderne,
offene Kundenzone mit Beratungsschaltern, Beratungsräumen und Aufenthaltszonen.
Verbessert wird zudem die Eingangssituation: Neu wird der BLKB-Hauptsitz sowohl
vom Bahnhof als auch von der Rheinstrasse zugänglich sein.
BLKB-Hauptsitz als Tor zur Rheinstrasse
«Das Sanierungsprojekt der BLKB ist nicht nur ein Vorzeigeprojekt in Sachen
Nachhaltigkeit, sondern bettet sich auch bestens in unser Stadtbild ein. Dank
der Öffnung des Gebäudes für die Öffentlichkeit mit qualitativ hochstehenden
Aufenthaltsräumen und kürzeren Wegverbindungen vermag das Projekt auch, einen
grossen Mehrwert für die Bevölkerung zu schaffen», sagt Daniel Spinnler,
Stadtpräsident von Liestal.
Und weiter: «Das Projekt ist ein wichtiges Puzzlestück der Masterplanung
Rheinstrasse. Diese sieht vor, in den kommenden Jahrzehnten die Aufenthalts-
und Lebensqualität sowie Wertschöpfung im heute stark unternutzten Areal längs
der Rheinstrasse zu stärken: Es freut uns sehr, dass das BLKB-Projekt den Start
für die Realisierung der Masterplanung bildet und der sanierte BLKB-Hauptsitz
das südliche Tor des neuen Rheinstrassen-Quartiers sein wird», so Spinnler.
Die städtebaulichen Konzeptionen des BLKB-Hauptsitzes wurden in einem
Workshopverfahren erarbeitet, wobei sich auch die Stadt Liestal, der Kanton
Basel-Landschaft sowie weitere Fachleute eingebracht haben. Derzeit befindet
sich das Sanierungsprojekt in der Projektierungsphase. Der Start des
Baugesuchverfahrens ist bis Ende 2026 geplant.
Mehrwert für Stadt und Bevölkerung
Entwickelt wurde das nun vorliegende BLKB-Sanierungsprojekt von den Basler
Architekten Christ & Gantenbein, die am Bahnhof Liestal bereits für das 2011 in
Betrieb genommene «UNO»-Geschäftshaus verantwortlich waren.
«Unser Ziel ist es, einen spürbaren Mehrwert für die Stadt Liestal, die
Bevölkerung und die BLKB zu schaffen. Im Zentrum stehen dabei die Aufwertung
des Areals durch neue Durchwegungen und die Umgestaltung des Floragartens, der
sich auf der Seite des Florawegs befindet. So schaffen wir attraktive
Verbindungen ins Rheinstrassen-Quartier und machen das Areal durchlässig und
erlebbar», sagt Architekt Daniel Monheim von Christ & Gantenbein. Zudem wird
der sanierte BLKB-Hauptsitz an die Erfordernisse einer modernen und
zukunftsorientierten Arbeitsumgebung angepasst: Die kleinen Büroflächen werden
durch grössere, flexiblere Zonen ersetzt.
Auftragsvergabe in der Region
Damit die BLKB alle zentralen Einheiten künftig an einem Standort konzentrieren
kann sowie Flexibilität für die Zukunft schafft, werden alle Gebäudeteile um
ein Stockwerk erhöht. Die Hauptnutzfläche des Gebäudes steigt somit um rund
2500 Quadratmeter (plus ~ 25%) auf rund 12 400 Quadratmeter. Die Nutzungsfläche
für die Bank macht dabei rund 9200 Quadratmeter aus, während rund 1200
Quadratmeter auf öffentliche Fläche entfallen. Rund 2000 Quadratmeter sind für
Drittnutzungen vorgesehen.
In das Sanierungsprojekt investiert die BLKB 92 Mio. CHF. Der sanierte
Hauptsitz ist für 800 BLKB-Mitarbeitende ausgelegt. Die BLKB hat sich für die
Sanierung zum Ziel gesetzt, möglichst viele Aufträge in der Nordwestschweiz zu
vergeben, damit auch das regionale Gewerbe von den Investitionen profitieren
kann. Die Ausschreibungsphase für die Aufträge an die Handwerksbetriebe startet
ab Sommer 2027.
BLKB erhält wertvolle Bausubstanz
Der BLKB ist es ein grosses Anliegen, werthaltige Bausubstanz zu erhalten. Ziel
ist es, möglichst viele Bauteile weiterzuverwenden. Das gilt beispielsweise
sowohl für die helle Aussenfassade aus regionalem Kalkstein als auch für die
Metallfenster. Das sanierte Gebäude erfüllt die Anforderungen für eine
SNBS-Gold-Zertifizierung (Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz): Damit werden
Bauten ausgezeichnet, die nach allen Dimensionen der Nachhaltigkeit erstellt
wurden und deren Kosten über den Lebenszyklus betrachtet optimiert sind. Zudem
besteht das Ziel, mit dem sanierten Hauptsitz ab 2030 bei den
Treibhausgasemissionen den Netto-Null-Standard zu erreichen. Im Rahmen der
Sanierung werden auch Ertüchtigungsmassnahmen am Gebäude umgesetzt, darunter
die Anpassung der Erdbebensicherheit an heutige Standards. Ab 2030 zieht die
BLKB gestaffelt zurück in den sanierten Hauptsitz.
Für Rückfragen:
Sandro Spaeth, Telefon +41 61 925 81 53, E-Mail [email protected]
Alle Informationen finden Sie auf www.blkb.ch/medien.
Medienmitteilung (PDF)
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Mit rund 1000 Mitarbeitenden, 23 Niederlassungen und einer Bilanzsumme von über
37 Milliarden Franken ist die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) die
grösste Bank im Baselbiet und eine der führenden Banken in der Nordwestschweiz.
Die Strategie der BLKB ist eng mit dem Leistungsauftrag des Kantons
Basel-Landschaft aligniert und hat den langfristigen Erfolg der Bank sowie die
Wahrung der Interessen des Kantons als Haupteigner zum Ziel. Die Nähe zu den
Kundinnen und Kunden sowie eine nachhaltige Entwicklung der Region stehen im
Zentrum. Die BLKB ist Anlage-, Vorsorge- und Unternehmerbank. Sie stellt die
finanzielle Gesundheit der Kundinnen und Kunden und die wirtschaftliche
Entwicklung der Region ins Zentrum. Nachhaltigkeit liegt im Kern des gesetzlich
verankerten Leistungsauftrags als Kantonalbank. Die BLKB hat ein ganzheitliches
Verständnis von Nachhaltigkeit – «Zukunftsorientierung» genannt. Mit ihren
Geschäftstätigkeiten, ihrem breiten Engagement und der Verpflichtung zur
Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen leistet die BLKB einen Beitrag zur
positiven Entwicklung des Kantons und der Region Nordwestschweiz. Ihren
Kundinnen und Kunden bietet sie entsprechende Beratung und passende
Finanzprodukte im Bankgeschäft, um nachhaltige Finanzentscheidungen treffen zu
können. Die 1864 gegründete öffentlich-rechtliche Anstalt ist börsenkotiert und
zu 74 % im Besitz des Kantons Basel-Landschaft, bei dem auch das alleinige
Stimmrecht liegt und der gemäss Gesetz für die Verbindlichkeiten der Bank
haftet. Die BLKB bildet zusammen mit der radicant ag (vormals radicant bank
ag), der radicant business services ag sowie der BLKB Fund Management AG den
BLKB-Konzern. Die radicant ag sowie die radicant business services ag hält die
BLKB über die radicant holding ag, an der die BLKB eine Mehrheitsbeteiligung
hat. Mit dem Rating «AA+» mit Ausblick «stabil» von Standard & Poor’s ist die
BLKB eine der sichersten Regionalbanken in der Schweiz und in Europa.
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Basellandschaftliche Kantonalbank
Rheinstrasse 7
4410 Liestal
Schweiz
Telefon: +41 61 925 93 32
E-Mail: [email protected]
Internet: https://www.blkb.ch
ISIN: CH0001473559
Valorennummer: BLKB
Börsen: SIX Swiss Exchange
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