Julius Baer Group Ltd. / Schlagwort(e): Zwischenbericht
Interim Management Statement für die ersten vier Monate 2026*
22.05.2026 / 07:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Rekord-Betriebsertrag durch Allzeithoch bei den verwalteten Vermögen und
ausserordentliche Kundenaktivität.
* Wachstum der verwalteten Vermögen auf Rekordwert von CHF 528 Mrd., gestützt
durch starke Aktienmarktperformance und Netto-Neugeldzuflüsse von CHF 3 Mrd.
* Anstieg der Bruttomarge auf 90 Basispunkte (Bp) im Vergleich zu zugrunde
liegendem** Niveau von 80 Bp im 2. Halbjahr 2025, was auf ausserordentlich hohe
aktivitätsabhängige Erträge zurückzuführen ist
* Operativer Hebel (Operating Leverage) weiter verbessert; Cost/Income Ratio
verbessert auf 62% (2. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 67%) und adjustierte
Vorsteuermarge auf 32 Bp erhöht (2. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 26 Bp)
* Bilanz der Gruppe weiterhin äusserst liquide und Kapitalausstattung stark bei
einer weiter verbesserten CET1-Kapitalquote von 18.1% (Ende 2025: 17.4%), die
deutlich über den Mindestanforderungen liegt
* Geschäftsleitung weiter gestärkt durch die Ernennung von Thomas Frauenlob,
Co-Head Region Western Markets & Switzerland, und Rajesh Manwani, Co-Head
Global Products & Solutions
Stefan Bollinger, CEO von Julius Bär, sagt: «In den ersten vier Monaten des
Jahres 2026 verzeichneten wir beim Betriebsertrag den stärksten Jahresauftakt
in der Geschichte der Julius Bär Gruppe, während sich der operative Hebel
weiter verbesserte. Diese insgesamt starke Performance ist auf ein Rekordhoch
bei den verwalteten Vermögen, eine ausserordentlich starke Kundenaktivität und
anhaltende Kostendisziplin zurückzuführen. Das Ergebnis unterstreicht die
Stärke unseres Geschäftsmodells und die Qualität unserer unabhängigen,
persönlichen Beratung, mit der wir unsere Kundinnen und Kunden in äusserst
volatilen Märkten und unsicheren Zeiten zur Seite stehen.»
«Gleichzeitig haben wir bei unseren strategischen und operativen Prioritäten
weiterhin solide Fortschritte erzielt und sind auf Kurs, um unsere
Mittelfristziele zu erreichen.»
Rekordhohe verwaltete Vermögen
Die verwalteten Vermögen (AuM) erreichten einen Rekordwert von CHF 528 Mrd.,
was einem Anstieg um 1% gegenüber dem Jahresende 2025 entspricht. Dieses
Wachstum war einer positiven Marktperformance und Netto-Neugeldzuflüssen von
CHF 3.0 Mrd. zu verdanken. Zusammen machten diese beiden Faktoren den
Negativeffekt der weiteren Aufwertung des Schweizer Frankens mehr als wett. Die
durchschnittlichen monatlichen AuM stiegen auf CHF 520 Mrd. (2. Halbjahr 2025:
CHF 507 Mrd.). Die annualisierte Netto-Neugeldrate von 1.7%
(2. Halbjahr 2025: 2.7%) war beeinflusst durch die fortgesetzte Umsetzung des
umfassend überarbeiteten Risiko- und Compliance-Rahmens der Gruppe, die erhöhte
Unsicherheit infolge des anhaltenden Nahostkonflikts sowie eine Pause beim
Releveraging durch Kunden.
Derweil verzeichnete die Rekrutierung neuer Talente eine positive Dynamik: In
den ersten vier Monaten des Jahres 2026 wurden mehr als 30 Kundenberaterinnen
und Kundenberater eingestellt, und Anstellungsgespräche mit nahezu 50 weiteren
Kandidaten befinden sich in fortgeschrittenem Stadium. Angesichts des
anhaltenden Erfolgs bei der Gewinnung hochqualifizierter Fachkräfte sowie der
verstärkten Ausrichtung auf verbessertes organisches Wachstum bekräftigt die
Gruppe ihr Netto-Neugeldziel von 4–5% bis 2028.
Aktivitätsabhängige Erträge führen zu starker Bruttomarge und Cost/Income Ratio
Aufgrund eines deutlichen Anstiegs der Kundenaktivität erhöhte sich die
adjustierte Bruttomarge um 10 Bp auf 90 Bp (2. Halbjahr 2025, zugrunde liegend:
80 Bp). Die aktivitätsabhängigen Erträge waren in den ersten drei Monaten des
Jahres besonders stark, bevor sie im April merklich nachliessen.
Die Beiträge der einzelnen Ertragskomponenten zur Bruttomarge entwickelten sich
wie folgt:
* Wiederkehrende Erträge (innerhalb des Erfolgs aus dem Kommissions- und
Dienstleistungsgeschäft): 37 Bp (2. Halbjahr 2025: 37 Bp).
* Zinsabhängige Erträge: 23 Bp (2. Halbjahr 2025: 24 Bp); ein Anstieg des
Beitrags vom Erfolg aus dem Zinsgeschäft auf 5 Bp (2. Halbjahr 2025: 2 Bp)
wurde durch den Rückgang des Beitrags vom Ertrag aus Treasury Swaps auf 18 Bp
(2. Halbjahr 2025: 22 Bp) ausgeglichen.
* Aktivitätsabhängige Erträge: 29 Bp (2. Halbjahr 2025: 20 Bp), davon stammten
11 Bp (2. Halbjahr 2025: 10 Bp) aus den nicht-wiederkehrenden Erträgen
innerhalb des Erfolgs aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft und
18 Bp (2. Halbjahr 2025: 10 Bp) aus dem Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet
zu FVTPL (ohne Ertrag aus Treasury Swaps).
Die Gruppe konzentriert sich weiter darauf, Kostendisziplin auf allen
Unternehmensebenen zu verankern und die Effizienz im Tagesgeschäft zu stärken.
Die Umsetzung der bis Ende 2028 angestrebten Bruttokosteneinsparungen von
CHF 130 Mio. auf Run-Rate-Basis verläuft planmässig.
Vor dem Hintergrund der starken Entwicklung der aktivitätsabhängigen
Bruttomarge und anhaltender Kostendisziplin verbesserte sich die adjustierte
Cost/Income Ratio auf 62% (2. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 67%), während
die adjustierte Vorsteuermarge auf 32 Bp stieg (2. Halbjahr 2025, zugrunde
liegend: 26 Bp).
Starke Kapitalausstattung
Getragen von der starken Profitabilität der ersten vier Monate 2026 schritt die
Bildung von CET1-Kapital zügig voran. Dadurch verbesserte sich die
CET1-Kapitalquote auf 18.1% gegenüber 17.4% zum Jahresende 2025. Nach der
Rückzahlung von Additional-Tier-1-Kapitalinstrumenten (AT1) im Nennwert von
USD 350 Mio. im März 2026 belief sich die Gesamtkapitalquote der Gruppe auf
24.0% (Ende 2025: 24.7%) und die Tier 1 Leverage Ratio betrug 4.8% (Ende 2025:
4.9%)***.
Auf diesen Niveaus lagen die CET1-Quote und die Gesamtkapitalquote der Gruppe
weiterhin deutlich über den internen Untergrenzen von 11% bzw. 15% sowie sehr
deutlich über den entsprechenden regulatorischen Mindestanforderungen von 8.4%
bzw. 12.6%. Die Tier 1 Leverage Ratio befand sich weit über der regulatorischen
Mindestanforderung von 3.0%.
Geschäftsleitung weiter gestärkt
Die Gruppe hat Thomas Frauenlob, Co-Head Region Western Markets & Switzerland,
mit Sitz in Zürich, und Rajesh Manwani, Co-Head Global Products & Solutions,
mit Sitz in Singapur, per 1. Juni 2026 in ihre Geschäftsleitung berufen. Diese
Veränderung stärkt die Geschäftsleitung weiter und gewährleistet ein
ausgewogenes Verhältnis zwischen Gruppenfunktionen sowie Kunden- und
Produktvertretung. Gleichzeitig reflektiert diese Zusammensetzung die klare
Wachstumsausrichtung der Gruppe. In diesem Zusammenhang wird die Funktion des
Group General Counsel, die von Christoph Hiestand wahrgenommen wird, künftig
nicht mehr Teil der Geschäftsleitung sein, bleibt jedoch weiterhin direkt dem
CEO unterstellt, ohne Änderung der Verantwortlichkeiten im Tagesgeschäft.
Ausblick
Nach der im April festgestellten Abschwächung der Kundenaktivität rechnet die
Gruppe derzeit nicht damit, dass das aussergewöhnlich hohe Niveau der
Kundenaktivität des ersten Quartals 2026 in den kommenden Monaten erneut
erreicht wird. Die insgesamt starke Entwicklung in den ersten Monaten –
unterstützt durch das Ausbleiben wesentlicher Einmaleffekte – versetzt die
Gruppe jedoch in die Lage, für das erste Halbjahr 2026 einen IFRS-Konzerngewinn
zu erwarten, der deutlich über demjenigen des ersten Halbjahres 2025 liegen
dürfte.
Q&A-Webcast
Im Anschluss an die heutige Veröffentlichung des Interim Management Statements
für die ersten vier Monate 2026 werden Stefan Bollinger, CEO von Julius Bär,
sowie CFO Evie Kostakis um 8.15 Uhr (MESZ) eine Frage-Antwort-Runde mit
Analysten abhalten. Der Webcast wird live übertragen und bleibt abrufbar unter
www.juliusbaer.com/webcast.
* Basierend auf ungeprüfter Betriebsrechnung. Bezüglich der Verwendung der
Alternative Performance Measures wird auf den Abschnitt ‘Alternative
Performance Measures’ am Ende dieser Medienmitteilung verwiesen. ** 2025 waren
die adjustierten Ergebnisse und Performance-Kennzahlen durch erhebliche
Netto-Kreditverluste beeinträchtigt. In den ‘zugrunde liegenden’ Ergebnissen
ist der Einfluss dieser Kreditverluste im Jahr 2025 nicht berücksichtigt.
*** Basierend auf 100% Gewinnrealisierung; für regulatorische Meldezwecke
gemäss B3F ist die Erfassung von Gewinnen auf 70% begrenzt, wenn die
Finanzergebnisse nicht von externen Wirtschaftsprüfern geprüft oder begutachtet
wurden. Auf dieser Grundlage betrugen die CET1-Kapitalquote Ende April 2026
17.7%, die Gesamtkapitalquote 23.5% und die Leverage Ratio 4.7%.
Wichtige Termine
* 21. Juli 2026: Veröffentlichung und Präsentation des Halbjahresergebnisses
2026 * 23. November 2026: Veröffentlichung des Interim Management Statements
für die ersten zehn Monate 2026
Kontakte
Media Relations, Tel. +41 (0) 58 888 8888
Investor Relations, Tel. +41 (0) 58 888 5256
Über Julius Bär
Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine
erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche
Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkundschaft. Unser gesamtes Handeln
orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über
das Finanzielle hinausgeht. Per Ende April 2026 beliefen sich die verwalteten
Vermögen auf CHF 528 Mrd. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte
Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste
operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss
Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI)
sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.
Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit
Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Abu
Dhabi, Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lissabon, London,
Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile,
Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung,
unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius
Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische
Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.juliusbaer.com
Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Medienmitteilung der Julius Bär Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst
zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder aktuellen
Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft über ihre zukünftigen
Geschäftsergebnisse, finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten,
Strategien, Möglichkeiten und das Geschäftsumfeld, in dem sie sich bewegt,
widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die keine
historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese Aussagen
durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte», «erwartet»,
«beabsichtigt», «schätzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht», «plant», «sagt
voraus» und ähnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche Aussagen werden auf der
Grundlage von Schätzungen und Erwartungen gemacht, welche sich als falsch
herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im jetzigen Zeitpunkt als
angemessen erachtet.
Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten, Annahmen
und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass das tatsächliche
Geschäftsergebnis, die finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten und
Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der Märkte, welche die Gesellschaft bedient
oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen zukunftsgerichteten
Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu solchen Abweichungen
führen können, sind unter anderem: Veränderungen des Geschäfts- oder
Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische Entwicklungen, die
allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der Europäischen Union und
anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft, auf Entwicklungen in der
Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren. Zusätzliche Faktoren können die
tatsächlichen Resultate, Leistungen oder Errungenschaften wesentlich
beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten wird den Lesern davon
abgeraten, sich unangemessen auf derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu
verlassen. Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren,
Manager, Arbeitnehmer und Berater übernehmen ausdrücklich keine Verpflichtung
und beabsichtigen auch nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher
in dieser Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen
oder Änderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Änderungen von
Ereignissen, Bedingungen und Umständen, auf welchen diese zukunftsgerichteten
Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch anwendbares Recht oder
regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.
Alternative Performance Measures
This media release and other communication to investors contain certain
financial measures of historical and future performance and financial position
that are not defined or specified by International Financial Reporting
Standards (IFRS). Management believes that these alternative performance
measures (APMs) provide useful information regarding the Group’s financial and
operating performance. These APMs should be regarded as complementary
information to, and not as a substitute for, the IFRS results.
Adjusted results are derived by excluding from the IFRS financial results the
impact on operating income (new since 1 January 2025) or on operating expenses
related to acquisitions or divestments of businesses or participations (i.e.
M&A transactions) as well as the taxes on those respective items. The
M&A-related adjustments can represent inter alia items such as gain or loss on
disposal; recycling of currency translation adjustments; amortisation of
acquired customer relationships; goodwill impairment charges; M&A-related
restructuring costs (examples of which include employee termination benefits
that relate directly to the restructuring; contract termination costs; onerous
contract provisions; consulting fees that relate directly to the restructuring;
expected costs from when operations cease until final disposal); fees paid to
advisers on the planning, execution, or financing of M&A transactions;
integration-related IT or other general expenses; additional provisions set up
for litigation or the recovered amount from the seller.
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Ende der Adhoc-Mitteilung
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