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Angebotsmieten legen im Mai eine Preis-Pause ein

Zürich (awp) - Die Angebotsmieten in der Schweiz sind im Mai nur minimal gestiegen. Das ändert jedoch nichts daran, dass die ausgeschriebenen Wohnungsmieten im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen sind. Bei den Kantonen stechen Nidwalden, Graubünden und Uri heraus.

Im Monatsvergleich legten die in Inseraten ausgeschriebenen Mieten um 0,2 Prozent zu, womit der Index auf 133,7 Punkte stieg, wie Homegate am Donnerstag mitteilte. Auf Jahressicht beträgt der Anstieg der schweizweiten Angebotsmieten damit 2,5 Prozent.

Am deutlichsten stiegen die Angebotsmieten im Vergleich zum Vormonat im Appenzell (+2,1 Prozent), Graubünden (+1,8 Prozent) sowie in den Kantonen Schwyz und Schaffhausen mit jeweils plus 1,1 Prozent. Am anderen Ende sanken die in Nidwalden inserierten Mieten um 1,8 Prozent.

Grösster Anstieg

Das ändert jedoch nichts daran, dass in dem Innerschweizer Kanton die Mieten im Jahresvergleich mit plus 7,7 Prozent den grössten Anstieg erfuhren. Dahinter folgten Graubünden (+5,9 Prozent) und Uri (+5,8 Prozent).

Mit Blick auf einzelne Städte erreichten die Angebotsmieten im Mai 2026 in Lugano ein neues Allzeithoch. Dort kletterten die inserierten Mieten im Vergleich zum Vormonat um 1,7 Prozent und im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent. Das wird nur von der Stadt Luzern (+7,2 Prozent) übertroffen.

Der Mietindex für Angebotsmieten wird vom Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neu und wieder zu vermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote.

ra/to