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Swiss Prime Site haucht Maag-Hallen neues Leben ein
25.06.2026 / 07:00 CET/CEST
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MEDIENMITTEILUNG
Zug, 25. Juni 2026
* Maag-Hallen in Zürich bleiben erhalten, werden umfassend saniert und sollen
langfristig an kulturelle Institution vermietet werden
* Hängige Beschwerde vor Bundesgericht im Zusammenhang mit dem Projekt
«Maaglive» wird zurückgezogen
* Absichtserklärung mit der Universität Zürich unterzeichnet über Anmietung der
Maag-Hallen als möglicher neuer Standort des Naturhistorischen Museums
Swiss Prime Site hat entschieden, das Projekt «Maaglive» in Zürich nicht weiter
zu verfolgen. Die zeitlichen und inhaltlichen Unwägbarkeiten infolge hängiger
Einsprachen verunmöglichen eine verlässliche Weiterentwicklung des Projekts,
das neben einem Kultur-Pavillon die Errichtung eines Wohnturms sowie einen
baumbestandenen Quartierplatz vorsah. Das derzeit vor Bundesgericht hängige
Verfahren zieht Swiss Prime Site entsprechend zurück.
Mit diesem Schritt schafft Swiss Prime Site die Voraussetzung für eine
langfristig tragfähige und breit abgestützte Entwicklung des Maag Areals als
kulturelles Zentrum des Industriequartiers. Die Maag-Hallen sollen entsprechend
umfassend saniert werden, um Raum für eine ganzjährige und auf die breite
Öffentlichkeit ausgerichtete kulturelle Nutzung zu schaffen. Die aktuelle
Planung sieht vor, Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen in den Maag-Hallen
unterzubringen, ergänzt durch ein frei zugängliches Atrium im Bereich der
Lichtstrasse.
Geplant ist, bis Ende 2027 ein Baugesuch einzureichen und Mitte 2029 mit den
Sanierungsarbeiten zu beginnen. Aktuell geht Swiss Prime Site von
Investitionskosten von rund CHF 60 Mio. aus. Der bestehende Mietvertrag mit
Maag Music & Arts zur Zwischennutzung der Maag-Hallen wurde vor diesem
Hintergrund einvernehmlich und letztmals bis Ende Mai 2029 verlängert. Damit
ist eine öffentlichkeitsorientierte Zwischennutzung der Hallen bis zum
angestrebten Baubeginn sichergestellt.
Im Hinblick auf die künftige Nutzung der Hallen hat Swiss Prime Site gestern
eine Absichtserklärung (Letter of Intent) mit der Universität Zürich
unterzeichnet. Gegenstand derselben ist die langfristige Anmietung der
historischen Hallen als möglicher neuer Standort für das Naturhistorische
Museum der Universität Zürich.
Eine durch Swiss Prime Site erstellte Potenzialstudie bestätigt dabei die
grundsätzliche Machbarkeit einer Museumsnutzung in den bestehenden Gebäuden und
bildet die Grundlage für den abgeschlossenen Letter of Intent. Die Maag-Hallen
verfügen über grosszügige und flexibel nutzbare Flächen und eröffnen der
Universität Zürich damit eine attraktive Entwicklungsperspektive. Die
Universität Zürich prüft das Vorhaben derzeit sorgfältig.
Marcel Kucher, Chief Executive Officer Swiss Prime Site kommentiert: «Die
anhaltenden rechtlichen Unsicherheiten erlauben uns keine verlässliche Planung
für die Weiterentwicklung von Maaglive. Entsprechend haben wir uns entschieden,
das Projekt zugunsten einer Sanierung und kulturellen Nutzung der bestehenden
Hallen zurückzuziehen. Ich bedaure, dass damit die geplanten Wohnungen nicht
realisiert werden können, freue mich aber umso mehr auf ein kulturelles Angebot
mit Ausstrahlung weit über das Prime-Tower-Areal und die Stadt Zürich hinaus.
Damit unterstreichen wir unsere Ambition, attraktive, gemischt genutzte und
nachhaltige Lebensräume für die Schweiz zu schaffen. Mit dem Erhalt der
Maag-Hallen schaffen wir insbesondere die Grundlage für eine langfristig
tragfähige und breit abgestützte Entwicklung des Maag Areals. Die Sanierung
ermöglicht einer breiten Öffentlichkeit den Zugang zu den Hallen und belebt das
Quartier mit einer ganzjährigen publikumsorientierten Nutzung.»
Michael Schaepman, Rektor der Universität Zürich, betont das vielversprechende
Potenzial des Maag-Areals: «Das Angebot von Swiss Prime Site, die Maag-Hallen
als Museum zu nutzen, ist mehr als eine interessante Option. Für Zürich ergäbe
dies die Möglichkeit, ein weiteres Museum mit internationaler Ausstrahlung zu
schaffen. Die Universität Zürich prüft daher dieses Vorhaben sorgfältig und mit
grossem Interesse.»
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