FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - LEICHT IM MINUS - Im Dax zeichnet sich am Donnerstag ein träger Start ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund drei Stunden vor dem Xetra-Start mit 24.719 Punkten 0,1 Prozent unter dem Xetra-Schluss vom Vortag. Zur Wochenmitte war der Dax zeitweise bis auf 24.593 Punkte abgesackt, hatte am Nachmittag kurz vor seiner 50-Tage-Linie jedoch wieder nach oben abgedreht. In den wichtigsten US-Indizes ging es am Mittwoch nach dem europäischen Handelsende noch auf neue Tagestiefs. Umso besser sind allerdings die Vorgaben am Morgen aus Asien. Hier zogen Halbleiterwerte wieder stark an und trieben den japanischen Nikkei 225 sowie den südkoreanischen Kospi wieder auf ihre jüngsten Rekorde zu. Die Highflyer Kioxia und SK Hynix planen auch ein US-Listing, was gut ankam. Derweil sinken die Ölpreise weiter. Tags zuvor hatten sie ihren zwischenzeitlich immensen Anstieg seit März im Zuge des Nahost-Kriegs komplett ausgepreist.
USA: - DOW LEICHT IM PLUS; NASDAQ IM MINUS - Kurz vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen des Chipriesen Micron haben die Anleger an der US-Tech-Börse Nasdaq am Mittwoch nervös agiert. Nachdem sich die Technologiewerte zunächst etwas von dem Kursrutsch am Vortag erholt hatten, gerieten ihre Kurse letztlich wieder leicht unter Druck. Derweil hatten nachlassende Inflationssorgen den Leitindex Dow Jones Industrial fast auf ein Rekordhoch gehievt. Denn der durch den Iran-Krieg bedingte Ölpreisanstieg hat sich angesichts der Fortschritte bei den Friedensgesprächen nahezu verflüchtigt. Für den Dow ging es am Ende um 0,35 Prozent auf 51.848,90 Punkte nach oben. Der marktbreite S&P 500 hingegen verlor 0,10 Prozent auf 7.358,22 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 fiel um 0,43 Prozent auf 29.220,06 Punkte. Er hatte am Dienstag unter heftigen Gewinnmitnahmen bei den Technologietiteln gelitten, die sich im Zuge des KI-Hypes stark entwickelt hatten.
ASIEN: - NIKKEI UND KOSPI DEUTLICH IM PLUS; HANG SENG ERNEUT IM MINUS - In Asien haben die Aktienmärkte in China, Japan und Südkorea zugelegt. Besonders heftig war mal wieder die Bewegung an der Börse in Seoul. Der südkoreanische Leitindex Kospi zog am Donnerstag um rund sechs Prozent an und setzte damit die Erholung vom Mittwoch fort. Am Dienstag war der Index fast zehn Prozent eingebrochen. In Tokio gewann der japanische Nikkei 225 etwas mehr als vier Prozent auf 72.220 Punkte und steuert damit nach dem Rückgang am Dienstag und Mittwoch wieder auf das Rekordhoch von Anfang der Woche zu. Auch an den chinesischen Festlandsbörsen ging es nach oben. Verluste gab es dagegen erneut in Hongkong. Der Hang Seng > büsste weitere eineinhalb Prozent ein und baute damit sein Jahresminus auf rund zehn Prozent aus.
DAX 24740,36 -0,62%
XDAX 24692,12 -0,84%
EuroSTOXX 50 6214,70 -0,25%
Stoxx50 5334,13 0,19%
DJIA 51848,90 0,35%
S&P 500 7358,22 -0,10%
NASDAQ 100 29220,06 -0,43%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN:
Bund-Future 127,26 -0,02%
DEVISEN:
Euro/USD 1,1366 0,06%
USD/Yen 161,75 -0,02%
Euro/Yen 183,85 0,03%
BITCOIN:
Bitcoin
(USD, Bitstamp)
Bitcoin 61.588 0,99%
ROHÖL:
Brent 72,52 -1,22 USD
WTI 69,40 -0,94 USD
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PRESSESCHAU
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bis 07.00 Uhr: - Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos): Plattformen bei Jugendschutz in die Pflicht nehmen, Zeitungen der Funke Mediengruppe - Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hält die Verabschiedung des schwarz-roten Infrastruktur-Zukunftsgesetzes an diesem Donnerstag im Bundestag für überfällig, Interview mit DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov, Rheinische Post - Die Zahl der Neuzugänge in die Erwerbsminderungsrente wegen psychischer Erkrankungen hat 2025 einen Höchststand erreicht, Rheinische Post - Vor der Orientierungsdebatte des Bundestags am Donnerstag zur Zukunft der Organspende hat sich Grünen-Chefin Franziska Brantner für die Widerspruchslösung ausgesprochen, Interview, Bild - Angesichts der Hitzewelle in Deutschland hat die Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Kirsten Fehrs, die Menschen dazu eingeladen, Schutz in kühlen Kirchenräumen zu suchen, Interview, Rheinische Post - DAK-Chef Andreas Storm fordert, auch in der sozialen Pflegeversicherung ein Vermögen nach Vorbild der Schweden-Rente zu schaffen, Interview, Rheinische Post
bis 21 Uhr: - EZB-Direktorin Isabel Schnabel: "Die Waffenruhe ist kein Grund zur Entwarnung", Interview, Zeit - Emissionshandel: EU will schon ab 2027 mehr kostenlose Zertifikate ausgeben, HB