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Swiss Re erhöht Gewinn im ersten Halbjahr 2026 um 9% auf 2,8 Mrd. USD
06.08.2026 / 07:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Ad-hoc-Mitteilung gemäss Artikel 53 KR
* Property & Casualty Reinsurance (P&C Re) erhöht Gewinn um 18% auf 1,4 Mrd.
USD; Schaden-Kosten-Satz von 76,7%1
* Disziplinierte Vertragserneuerungen von P&C Re im Juni und Juli 2026;
nominale Preissenkung von 1,2%
* Corporate Solutions erhöht Gewinn um 14% auf 490 Mio. USD bei einem
Schaden-Kosten-Satz von 86,1%2; strebt mit heute angekündigten neuen
internationalen Partnerschaften weiteres Wachstum an
* Life & Health Reinsurance (L&H Re) erhöht Gewinn um 21% auf 1,0 Mrd. USD;
günstige Sterblichkeitsentwicklung in den USA
* Rendite auf Kapitalanlagen (ROI) bei 4,0%; Umlaufrendite bei 4,2%
* Swiss Re erhöht Ziel für die Senkung der Betriebskosten auf 500 Mio. USD bis
2028 (zuvor 300 Mio. USD bis 2027)
* Velina Peneva tritt per 1. Oktober 2026 als CEO L&H Re die Nachfolge Paul
Murray an; Martin Zingg wird Group CIO
Zürich, 6. August 2026 – Swiss Re verzeichnete im zweiten Quartal 2026 einen
Gewinn von 1,3 Mrd. USD, womit der Gewinn im ersten Halbjahr 2,8 Mrd. USD
beträgt. Das Ergebnis demonstriert verbesserte Ertragskraft in allen drei
Geschäftseinheiten und bestätigt, dass Swiss Re auf einem guten Kurs in
Richtung der Finanzziele für 2026 ist.
Andreas Berger, Group Chief Executive Officer von Swiss Re: «Swiss Re erzielte
im ersten Halbjahr 2026 ein starkes Ergebnis und unterstützte gleichzeitig
unsere Kunden mit Schadenzahlungen von mehr als 17 Mrd. USD. Dies unterstreicht
die Stärke unserer diversifizierten Gruppe, wobei jede Geschäftseinheit ihren
Beitrag zur Stabilität unserer Erträge leistet. P&C Re setzt weiterhin auf
diszipliniertes Underwriting und ein aktives Zyklusmanagement; L&H Re trägt mit
ihrem umfangreichen Bestandsgeschäft wesentlich zur Stabilität der Erträge bei;
und Corporate Solutions baut seine Präsenz in strategischen Wachstumsmärkten
gezielt aus. Gleichzeitig steigern wir die Effizienz in der gesamten Swiss Re
Gruppe weiter und kündigen ein ambitionierteres Ziel für die Kostensenkung an.»
Anders Malmström, Group Chief Financial Officer von Swiss Re: «Jede unserer
Geschäftseinheiten erzielte im ersten Halbjahr einen höheren Gewinn. Unsere
Sach- und Haftpflichtsparten lieferten gute Underwriting-Ergebnisse, gestützt
durch die geringe Belastung durch Grossschäden infolge von Naturkatastrophen.
Das Ergebnis von L&H Re ist ein Beleg für die soliden Underwriting-Margen und
die günstige Sterblichkeitsentwicklung in den USA. Ein solides Anlageergebnis
in einem äusserst volatilen Marktumfeld stärkte die Stabilität unserer Erträge
zusätzlich. Auch beim im Februar angekündigten Aktienrückkaufprogramm im Umfang
von 1,5 Mrd. USD machen wir gute Fortschritte. Bis Ende Juli wurden bereits
rund 60% davon umgesetzt.»
Konzernergebnis durch Beiträge aller Geschäftseinheiten getragen
Swiss Re erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn von 2,8 Mrd. USD, was
einem Anstieg von 9% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Gruppe ist damit auf
einem guten Kurs in Richtung des Jahresziels von 4,5 Mrd. USD.
Die Eigenkapitalrendite betrug im ersten Halbjahr 22,7%, verglichen mit 23,0%
im Vorjahreszeitraum. Sowohl P&C Re als auch Corporate Solutions erzielten
weiterhin starke Underwriting-Ergebnisse, begünstigt durch eine geringe
Belastung durch Grossschäden infolge von Naturkatastrophen im ersten Halbjahr.
Die Performance von L&H Re ist von soliden Margen im Bestandsgeschäft und einer
günstigen Sterblichkeitsentwicklung in den USA geprägt.
Das versicherungstechnische Ergebnis, das den im Berichtszeitraum erzielten
Underwriting-Gewinn widerspiegelt, betrug 3,5 Mrd. USD, verglichen mit
3,0 Mrd. USD im ersten Halbjahr 2025.
Der Versicherungsumsatz der Gruppe belief sich auf 20,3 Mrd. USD, verglichen
mit 20,9 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum. Die geringeren Erträge bei P&C Re
wurden teilweise durch höhere Erträge bei L&H Re ausgeglichen, begünstigt durch
positive Währungseffekte.
Die vertragliche Servicemarge (Contractual Service Margin, CSM) des
Neugeschäfts, welche die Profitabilität des im Berichtszeitraum gezeichneten
Neugeschäfts widerspiegelt, lag bei 2,1 Mrd. USD, verglichen mit 3,1 Mrd. USD
im ersten Halbjahr 2025. Dieses Ergebnis spiegelt die anhaltend
herausfordernden Marktbedingungen wider, die sich auf die Vertragserneuerungen
bei P&C Re auswirken. Zudem fiel der Beitrag von L&H Re niedriger aus, was
hauptsächlich auf eine geringere Transaktionsaktivität zurückzuführen ist.
Swiss Re erzielte im ersten Halbjahr 2026 eine Rendite auf Kapitalanlagen (ROI)
von 4,0%. Das Ergebnis ist auf starke wiederkehrende Erträge in Höhe von
2,0 Mrd. USD zurückzuführen, gestützt durch realisierte Gewinne aus
Immobilienverkäufen im ersten Quartal. Die Umlaufrendite lag bei 4,2%,
verglichen mit 4,1% im Vorjahreszeitraum. Die Wiederanlagerendite für das
zweite Quartal 2026 stieg auf 5,2%.
Swiss Re erhöht Ziel für Kostensenkung auf 500 Mio. USD bis 2028
Swiss Re hat das Ziel für die Senkung der Betriebskosten auf 500 Mio. USD bis
2028 erhöht. Die Erhöhung basiert auf den soliden Fortschritten bei der
Umsetzung des bisherigen Ziels von Swiss Re, die Kosten bis 2027 um
300 Mio. USD zu senken, sowie auf weiteren Möglichkeiten zur Vereinfachung der
gruppeninternen Betriebsabläufe. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Teams ohne
direkten Kundenkontakt.
Weiterhin starke Kapitalausstattung
Die Kapitalausstattung von Swiss Re bleibt stark: Die Quote zum Schweizer
Solvenztest (SST-Quote) der Gruppe lag per 1. Juli 2026 bei geschätzten 264%3
und damit oberhalb der Zielspanne von 200 bis 250%.
Ergebnis von P&C Re durch starke Underwriting-Performance gestützt
P&C Re hat im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn von 1,4 Mrd. USD erzielt, was
einem Anstieg von 18% gegenüber 1,2 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum entspricht.
Die starke Underwriting-Performance wurde durch eine geringe Belastung durch
Grossschäden infolge von Naturkatastrophen begünstigt.
Das versicherungstechnische Ergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf
1,8 Mrd. USD, verglichen mit 1,6 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum. Die Forderungen
aus Grossschäden infolge von Naturkatastrophen betrugen im ersten Halbjahr
2026 169 Mio. USD. Stärkster Treiber war Sturm Kristin, der im Januar in
Portugal auf Land traf.4 Forderungen aus Man-made-Grossschäden beliefen sich im
Berichtszeitraum auf 129 Mio. USD.
P&C Re erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Schaden-Kosten-Satz von 76,7%,
verglichen mit 81,1% im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr strebt die
Geschäftseinheit einen Schaden-Kosten-Satz von unter 85% an.
Der Versicherungsumsatz belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf 8,2 Mrd. USD,
verglichen mit 8,9 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist primär auf
das Gesamtergebnis der Vertragserneuerungen im Jahr 2025 sowie auf die
geringeren von Zedenten gezeichneten Volumen zurückzuführen.
P&C Re erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2026 eine Neugeschäfts-CSM in Höhe
von 1,6 Mrd. USD, verglichen mit 2,2 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum. Diese
Entwicklung spiegelt das anspruchsvolle Marktumfeld wider.
Disziplinierte Vertragserneuerungen von P&C Re im Juni und Juli mit weitgehend
stabilen Konditionen
P&C Re zeichnete im Rahmen der Vertragserneuerungen zur Jahresmitte Verträge
mit einem Prämienvolumen von 4,5 Mrd. USD. P&C Re verzeichnete in dieser
Erneuerungsrunde einen nominalen Preisrückgang von 1,2% und hielt die
Konditionen stabil. Auf Basis einer vorsichtigen Einschätzung der Inflation und
aktualisierter Risikomodelle erhöhten sich die Schadenannahmen um 4,2%, sodass
sich ein Nettopreisrückgang von 5,3% ergab.
P&C Re erneuerte seit Jahresbeginn Verträge im Umfang von 19,5 Mrd. USD, was
einem Volumenanstieg von 0,5% im Vergleich zum zur Erneuerung anstehenden
Geschäft entspricht. Seit Jahresbeginn verzeichneten die nominalen Preise einen
Rückgang von 0,2%. Unter Einbezug höherer Schadenerwartungen betrug der
Rückgang 4,6%. Die resultierende Portefeuillequalität steht im Einklang mit den
Finanzzielen der Gruppe für 2026.
Corporate Solutions zeigt weiterhin starke Underwriting-Performance
Corporate Solutions erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn von
490 Mio. USD, was einem Anstieg von 14% gegenüber 430 Mio. USD im
Vorjahreszeitraum entspricht. Das weiterhin starke Ergebnis ist Ausdruck der
hohen Portefeuillequalität, der vorteilhaften Entwicklung von Schäden aus
früheren Jahren und einer unter den Erwartungen liegenden Belastung durch
Naturkatastrophen.
Während Corporate Solutions in einigen Sparten ebenfalls mit Preisdruck
konfrontiert ist, erzielt die Geschäftseinheit in ihren strategischen
Fokusbereichen weiterhin Wachstum, unter anderem bei International Programs und
Alternative Risk Solutions.
Corporate Solutions gibt heute zwei neue exklusive Partnerschaften in Indien
und Mexiko bekannt – zwei der weltweit am schnellsten wachsenden Märkte für
Industrieversicherungen. Durch die Zusammenarbeit mit führenden lokalen
Versicherern kann Corporate Solutions ihre Underwriting-Expertise, ihre
Kapitalstärke und den Geschäftsbereich International Programs nutzen, um
indische und mexikanische Unternehmen bei ihrer internationalen Expansion sowie
globale Kunden mit Geschäftstätigkeiten in diesen Märkten besser zu
unterstützen. Weitere Informationen finden Sie in einer separaten
Pressemitteilung.
Das versicherungstechnische Ergebnis lag in der ersten Jahreshälfte 2026 bei
578 Mio. USD, was einem Anstieg von 12% gegenüber 515 Mio. USD im
Vorjahreszeitraum entspricht.
Die Forderungen aus Man-made-Grossschäden betrugen im ersten Halbjahr 2026 81
Mio. USD. Die Forderungen aus Grossschäden infolge von Naturkatastrophen in
Höhe von 31 Mio. USD waren hauptsächlich auf einen Tornado in Texas im April
sowie auf Sturm Fern zurückzuführen, der im Januar mehrere Regionen
Nordamerikas traf.
Corporate Solutions erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Schaden-Kosten-Satz
von 86,1%, verglichen mit 88,2% im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr strebt
die Geschäftseinheit einen Schaden-Kosten-Satz von unter 91% an.
Der Versicherungsumsatz belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf 3,6 Mrd. USD,
verglichen mit 3,7 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum. Das Wachstum in ausgewählten
Sparten und positive Währungseffekte glichen die bereits angekündigte
Nichtverlängerung des irischen Medex-Geschäfts grösstenteils aus.5
Die Neugeschäfts-CSM bei Corporate Solutions lag im ersten Halbjahr 2026 bei
201 Mio. USD, verglichen mit 262 Mio. USD im Vorjahreszeitraum. Diese
Entwicklung spiegelt das anhaltend anspruchsvolle Marktumfeld wider.
L&H Re erzielt stabile Erträge
L&H Re verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn von 1,0 Mrd. USD. Dies
entspricht einem Anstieg von 21% gegenüber 865 Mio. USD im Vorjahreszeitraum6.
Das Ergebnis unterstreicht die Stabilität des umfangreichen Bestandsgeschäfts
von L&H Re, das wesentlich zur Diversifikation der Erträge der Gruppe beiträgt.
Für das Gesamtjahr strebt L&H Re einen Gewinn von 1,7 Mrd. USD an.
Das versicherungstechnische Ergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf
1,2 Mrd. USD, was einem Anstieg von 24% gegenüber 931 Mio. USD im
Vorjahreszeitraum6 entspricht. Der Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass die
tatsächliche Entwicklung günstiger war als erwartet, insbesondere bei der
Sterblichkeit in den USA. Dieser Effekt wurde teilweise durch eine geringere
CSM-Auflösung ausgeglichen.
Der Versicherungsumsatz belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf 8,4 Mrd. USD,
was einer Steigerung von 6% gegenüber 8,0 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum
entspricht. Der Anstieg resultierte aus positiven Währungseffekten sowie
höheren Beiträgen aus dem Langlebigkeitsgeschäft.
L&H Re erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten des Jahres eine
Neugeschäfts-CSM in Höhe von 338 Mio. USD, verglichen mit 569 Mio. USD im
Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist auf eine geringere Transaktionsaktivität
zurückzuführen.
Der CSM-Saldo der Geschäftseinheit belief sich zum Ende des ersten Halbjahrs
auf 16,7 Mrd. USD, verglichen mit 16,9 Mrd. USD per Ende 20256.
Velina Peneva als CEO L&H Re ernannt; Martin Zingg als Group CIO ernannt
Swiss Re hat Velina Peneva, derzeit Group Chief Investment Officer, als CEO L&H
Re ernannt. Sie tritt die Nachfolge von Paul Murray an, der sich nach mehr als
20 Jahren bei Swiss Re entschieden hat, das Unternehmen zu verlassen, um sich
neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Martin Zingg, derzeit Group Head
Corporate Development & Capital Markets, wurde zum Group Chief Investment
Officer und Mitglied des Group Executive Committee ernannt. Velina Peneva und
Martin Zingg werden ihre neuen Funktionen am 1. Oktober 2026 antreten.
Andreas Berger, Group Chief Executive Officer von Swiss Re: «Die Besetzung
dieser Positionen spiegelt die Stärke unseres internen Talentpools wider und
schafft eine hervorragende Ausgangslage, um den erfolgreichen Kurs von Swiss Re
fortzusetzen. Velina vereint ausgeprägte Führungskompetenz mit fundierter
Expertise in der disziplinierten Kapitalallokation für komplexe Risiken mit
langer Laufzeit sowie einem tiefen Verständnis der für das L&H Re-Geschäft
zentralen Kundenthemen. Martin bringt umfassende Investmentexpertise und mehr
als drei Jahrzehnte Führungserfahrung in der Versicherungsbranche mit. Seine
Erfahrung wird dazu beitragen, unsere Investmentfunktion weiter zu stärken.
Paul danken wir für seinen ausserordentlichen Einsatz, seine wertvolle Arbeit
und die stets professionelle Zusammenarbeit während der vergangenen 23 Jahre.
Wir bedauern seinen Weggang sehr und wünschen ihm für seine berufliche und
private Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute.»
Ausblick
Andreas Berger, Group Chief Executive Officer von Swiss Re: «Das starke
Ergebnis im ersten Halbjahr bringt uns unseren Finanzzielen für 2026 einen
Schritt näher. Gleichzeitig bleiben wir angesichts des nahenden Höhepunkts der
Hurrikansaison wachsam. Auch über das laufende Jahr hinaus erwarten wir in
einer sich rasch verändernden Welt eine stetig zunehmende Nachfrage nach
Rück-/Versicherungslösungen und Risikokompetenz. Durch Investitionen in Daten,
Technologie und künstliche Intelligenz bauen wir die Fähigkeiten auf, die es
uns ermöglichen werden, diese wachsende Nachfrage besser zu bedienen, unsere
Kunden bei der Bewältigung einer zunehmend komplexen Risikolandschaft zu
unterstützen und langfristigen Wert für unsere Aktionärinnen und Aktionäre zu
schaffen.»
Details zur Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2026
H1 2026 H1 2025 Veränderung, %
In Mio. USD, wenn nicht anders angegeben
Gruppe
Gewinn 2 833 2 605 9
Versicherungsumsatz 20 264 20 947 -3
Versicherungstechnisches Ergebnis 3 464 3 003 15
Eigenkapitalrendite (%, Jahresbasis) 22,7 23,0
Rendite auf Kapitalanlagen (%, Jahresbasis) 4,0 4,1
Umlaufrendite (%, Jahresbasis) 4,2 4,1
30.06.26 31.12.25
Eigenkapital 24 456 25 114 -3
Buchwert je Aktie (USD) 83.89 85.15 -1
H1 2026 H1 2025
P&C Reinsurance
Gewinn 1 446 1 223 18
Versicherungsumsatz 8 241 8 916 -8
Versicherungstechnisches Ergebnis 1 821 1 568 16
Schaden-Kosten-Satz (%) 76,7 81,1
Corporate Solutions
Gewinn 490 430 14
Versicherungsumsatz 3 614 3 749 -4
Versicherungstechnisches Ergebnis 578 515 12
Schaden-Kosten-Satz (%) 86,1 88,2
L&H Reinsurance6
Gewinn 1 045 865 21
Versicherungsumsatz 8 420 7 951 6
Versicherungstechnisches Ergebnis 1 158 931 24
1 Der Schaden-Kosten-Satz von P&C Re ist definiert als [(Versicherungsaufwand +
Forderungen gegenüber Rückversicherern für eingetretene Schäden) /
(Versicherungsumsatz + Zuordnung von Rückversicherungsprämien)].
2 Der Schaden-Kosten-Satz von Corporate Solutions ist definiert als
[(Versicherungsaufwand + Zuordnung von Rückversicherungsprämien + Forderungen
gegenüber Rückversicherern für eingetretene Schäden + nicht direkt zurechenbare
Aufwendungen) / Versicherungsumsatz].
3 Geschätzte SST-Quote der Gruppe per 1. Juli 2026. Die SST-Quote wird
regelmässig an die FINMA gemeldet und durch diese geprüft.
4 Verglichen mit einem Budget von 836 Mio. USD für Grossschäden infolge von
Naturkatastrophen für das erste Halbjahr 2026.
5 Die Nichterneuerung des irischen Medex-Geschäfts führte im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum zu einer Belastung in Höhe von 0,3 Mrd. USD.
6 Die Vergleichszahlen für 2025 wurden angepasst, um die Verschiebung
bestimmter Rückversicherungstransaktionen im Run-off von L&H Re in die
Gruppenpositionen abzubilden. Diese betreffen Erstversicherungsgeschäfte, die
zuvor Teil des aufgelösten Geschäftssegments Life Capital waren.
Hinweise für die Redaktionen
Velina Peneva, derzeit Group Chief Investment Officer (CIO), wurde per
1. Oktober 2026 als Chief Executive Officer Life & Health Reinsurance ernannt.
Sie wird Mitglied des Group Executive Committee (GEC) bleiben.
Als Group Chief Investment Officer verantwortet Velina die Verwaltung des
Anlageportefeuilles von Swiss Re in Höhe von mehr als 100 Mrd. USD. Darüber
hinaus ist sie für die Unternehmensentwicklung des Konzerns sowie die Division
Alternative Capital Partners verantwortlich, die Risikotransferkapazitäten,
Retrozessionen und Kapital von Drittinvestoren verwaltet. Unter ihrer Führung
erzielte das Anlageportefeuille von Swiss Re stabile und attraktive Renditen
bei gleichzeitig kontinuierlich steigenden wiederkehrenden Erträgen. Zudem war
sie eng in Transaktionen im Bereich Life & Health eingebunden und verfügt
dadurch über umfassende Erfahrung in strategisch wichtigen Bereichen des
L&H Re-Geschäfts.
Velina trat 2017 als Head Private Equity in das Group Asset Management von
Swiss Re ein. Später übernahm sie als Co-Head Client Solutions and Analytics
die Verantwortung für Asset Liability Management (ALM) und Investment Steering.
Im Jahr 2023 wurde sie als Group Chief Investment Officer und Mitglied des GEC
ernannt. Ihre berufliche Laufbahn begann Velina 1998 bei Bain & Company, wo sie
2011 zur Partnerin ernannt wurde. Sie verfügt über einen Bachelor-Abschluss in
Economics & Computer Science des Wellesley College sowie einen Master of
Business Administration der Harvard Business School.
Martin Zingg, Group Head Corporate Development and Capital Markets, wurde per
1. Oktober 2026 als Group Chief Investment Officer ernannt. Er wird Mitglied
des Group Executive Committee (GEC) und wird weiterhin in New York tätig sein.
Martin verantwortet derzeit die Unternehmensentwicklung (M&A und
Minderheitsbeteiligungen) sowie die Aktivitäten im Bereich Alternative Capital.
Seit seinem Wiedereintritt bei Swiss Re im Jahr 2015 hatte er verschiedene
Führungspositionen inne, darunter Head of Alternative Investments, Co-Head
Strategic Asset Allocation & Markets, Chief Investment Officer von Swiss Re
Corporate Solutions (in einer Doppelfunktion) sowie Head Private Investment &
Corporate Development. In dieser Funktion trieb er den Ausbau der Aktivitäten
von Swiss Re im Bereich Private Markets sowie die Strategie für anorganisches
Wachstum massgeblich voran.
Bereits von 1995 bis 2010 war Martin für Swiss Re tätig und bekleidete leitende
Funktionen in der Vermögensverwaltung und der Unternehmensentwicklung in den
USA, Europa und Asien. Vor seiner Rückkehr zu Swiss Re war er von 2010 bis 2015
Group Chief Investment Officer der Catlin Group. Mit mehr als drei Jahrzehnten
internationaler Erfahrung im Anlagemanagement von Versicherungsunternehmen, in
der Unternehmensentwicklung und an den Kapitalmärkten verfügt Martin über
umfassende Investmentexpertise sowie eine ausgewiesene Erfolgsbilanz in der
Führung komplexer Investmentorganisationen und strategischer Initiativen.
Martin verfügt über einen Bachelor-Abschluss in Betriebsökonomie der Zürcher
Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und absolvierte 2006 das
Stanford Executive Program an der Stanford Graduate School of Business. Zudem
ist er Mitglied des Verwaltungsrats der FWD Group.
Finanzkalender
5. November 2026: Ergebnisse der ersten neun Monate 2026
4. Dezember 2026: Finanzziele 2027
26. Februar 2027: Ergebnisse des Gesamtjahres 2026
12. März 2027: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2026
14. April 2027: 163. ordentliche Generalversammlung
Konferenz für Medienvertreter
Swiss Re wird heute um 10.30 Uhr (MESZ) eine virtuelle Konferenz für
Medienvertreter durchführen. Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte
vorher hier an.
Konferenz für Analysten und Investoren
Swiss Re wird heute um 14.15 Uhr (MESZ) im Rahmen eines Webcast für Analysten
und Investoren Fragen beantworten. Die Investoren- und Analystenpräsentation
finden Sie hier.
Für weitere Fragen, bitte kontaktieren Sie Swiss Re Media Relations: + 41 (0)43
285 7171 oder [email protected].
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Swiss ReDie Swiss Re Gruppe ist einer der weltweit führenden Anbieter von
Rückversicherung, Versicherung und anderen versicherungsbasierten Formen des
Risikotransfers mit dem Ziel, die Welt widerstandsfähiger zu machen. Sie
antizipiert und steuert Risiken – von Naturkatastrophen bis zum Klimawandel,
von alternden Bevölkerungen bis zur Cyber-Kriminalität. Ziel der Swiss Re
Gruppe ist es, der Gesellschaft zu helfen, erfolgreich zu sein und Fortschritte
zu machen, indem sie für ihre Kunden neue Möglichkeiten und Lösungen
entwickelt. Die Swiss Re Gruppe hat ihren Hauptsitz in Zürich, wo sie 1863
gegründet wurde, und ist über ein Netzwerk von rund 70 Geschäftsstellen
weltweit tätig.
Hinweise zu Aussagen über zukünftige EntwicklungenGewisse hier enthaltene
Aussagen und Abbildungen sind zukunftsgerichtet. Diese Aussagen (u. a. zu
Vorhaben, Zielen und Trends) und Illustrationen nennen aktuelle Erwartungen
bezüglich zukünftiger Entwicklungen auf der Basis bestimmter Annahmen und
beinhalten auch Aussagen, die sich nicht direkt auf Tatsachen in der Gegenwart
oder in der Vergangenheit beziehen. Weitere Informationen finden Sie
hier: Legal Notice section of Swiss Re's website.
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2378302 06.08.2026 CET/CEST