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EQS SREN: Steigende Hitze, mehr Exponierung, sich verändernde Naturgefahren:

Ruhigere erste Jahreshälfte 2026 verdeckt steigendes Naturkatastrophenrisiko, zeigt Swiss Re Institute

Swiss Re Ltd / Schlagwort(e): Research Update                                  
Steigende Hitze, mehr Exponierung, sich verändernde Naturgefahren: Ruhigere    
erste Jahreshälfte 2026 verdeckt steigendes Naturkatastrophenrisiko, zeigt     
Swiss Re Institute                                                             
                                                                               
11.08.2026 / 10:00 CET/CEST                                                    
                                                                               
                                                                               
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* Geschätzte versicherte Schäden aus Naturkatastrophen beliefen sich weltweit  
im ersten Halbjahr 2026 auf USD 42 Milliarden, niedrigster Ersthalbjahreswert  
seit 2020                                                                      
* Schwere Gewitter blieben mit geschätzten USD 28 Milliarden Haupttreiber      
versicherter Schäden, unter langfristigem Trend                                
* Rekordhitze im Juni und anhaltend trockene Bedingungen begünstigten aktive   
Waldbrandsaison in Europa                                                      
Zurich, 11. August 2026 – Die geschätzten versicherten Schäden aus             
Naturkatastrophen beliefen sich im ersten Halbjahr 2026 auf USD 42 Milliarden  
und lagen damit 16% unter dem Zehnjahresdurchschnitt. Auch die versicherten    
Schäden durch schwere Gewitter fielen unter den langfristigen Trend, da die    
grössten Gewitter die am stärksten exponierten Regionen der USA weitgehend     
verschonten. Gleichzeitig schufen die Rekordhitze im Juni und die anhaltende   
Trockenheit die Voraussetzungen für eine aktive Waldbrandsaison in Europa und  
anderen Teilen der Welt.                                                       
                                                                               
Balz Grollimund, Head Catastrophe Perils bei Swiss Re: «Eine weniger           
schadenintensive erste Jahreshälfte bedeutet nicht weniger Risiko. Ein einziger
grosser Hurrikan, ein starkes Erdbeben oder ein schwerer Waldbrand kann das    
Bild rasch verändern. Die jüngsten Waldbrände in Europa zeigen, dass höhere    
Temperaturen und trockenere Bedingungen grosse Waldbrände begünstigen.         
Gleichzeitig steigen die potenziellen Schäden, da immer mehr Wohngebäude,      
Unternehmen und Infrastruktur in gefährdeten Gebieten gebaut werden.»          
                                                                               
Europa ist der sich weltweit am schnellsten erwärmende Kontinent und           
verzeichnet heute 64% mehr Hitzetage mit Höchsttemperaturen von mindestens 30°C
als in den 1950er-Jahren. Die Rekordhitze im Juni in Westeuropa sowie die      
anhaltende Trockenheit schufen zudem Bedingungen, die Waldbrände in weiten     
Teilen West- und Südeuropas begünstigten. Im Juli waren insbesondere Frankreich
und Spanien von grossen Bränden betroffen.                                     
                                                                               
Bisher machen Waldbrände in Europa nur einen vergleichsweise kleinen Anteil der
versicherten Schäden aus. Weltweit zählen sie jedoch zu den am schnellsten     
wachsenden Naturgefahren. Gemäss Swiss Re Institute haben die versicherten     
Waldbrandschäden in Europa seit 1970 inflationsbereinigt um schätzungsweise 8  
bis 11% pro Jahr zugenommen.                                                   
                                                                               
Der frühe Beginn der europäischen Waldbrandsaison zeigt, wie sich Naturgefahren
verändern: Die Waldbrandsaison wird länger; zugleich treten Bedingungen, die   
Waldbrände begünstigen, häufiger auf und betreffen zunehmend auch Regionen, die
bislang als weniger gefährdet galten.                                          
                                                                               
Überdurchschnittlich viele Gewitter, unterdurchschnittliche Schäden            
                                                                               
Obwohl die Aktivität schwerer Gewitter in den USA über dem Durchschnitt lag,   
trafen vergleichsweise wenige Texas, die Southern Plains und den Südosten des  
Landes. Gerade diese Regionen verzeichnen aufgrund der Kombination aus häufigen
Gewittern und einer hohen Konzentration versicherter Werte in der Regel die    
höchsten versicherten Schäden. Dies verdeutlicht, dass die Höhe versicherter   
Schäden nicht allein von der Intensität eines Ereignisses abhängt, sondern     
ebenso davon, wo es auftritt.                                                  
                                                                               
Versicherungen deckten rund 42% der wirtschaftlichen Schäden im ersten Halbjahr
ab und damit mehr als im 30-jährigen Durchschnitt (33%). Dies ist auf die      
Konzentration der Schäden in Märkten mit hoher Versicherungsdurchdringung sowie
auf Ereignisse zurückzuführen, die typischerweise umfassend versichert sind.   
Demgegenüber verursachte die Erdbebenserie in Venezuela wirtschaftliche Schäden
von schätzungsweise USD 20 Milliarden. Zwar liegt bislang keine verlässliche   
Schätzung der versicherten Schäden vor, aufgrund der geringen                  
Versicherungsdurchdringung dürfte jedoch nur ein kleiner Teil der Schäden      
versichert sein.                                                               
                                                                               
Ruhigere erste Jahreshälfte nicht automatisch ruhiges 2026                     
                                                                               
Historisch entfielen durchschnittlich 58% der weltweit versicherten Schäden aus
Naturkatastrophen auf die zweite Jahreshälfte. Haupttreiber sind dabei         
Hurrikane im Nordatlantik. Zwar dämpft El Niño in der Regel die                
Hurrikanaktivität im Atlantik; es bleibt jedoch das Risiko bestehen, dass ein  
Hurrikan auf Land trifft. Seit 1950 trafen 22% der Hurrikane in den USA während
El-Niño-Phasen auf Land.                                                       
                                                                               
Hurrikane im Atlantik sind jedoch nur ein Bestandteil des                      
Naturkatastrophenrisikos in der zweiten Jahreshälfte. El Niño kann auch die    
Aktivität tropischer Wirbelstürme im zentralen und östlichen Pazifik           
beeinflussen sowie das Risiko von Überschwemmungen, Waldbränden und anderen    
Wetterextremen in weiteren Regionen der Welt verändern.                        
                                                                               
Unabhängig von saisonalen Prognosen bleiben die langfristigen Treiber von      
Naturkatastrophenschäden unverändert. Dazu zählen die zunehmende Exponierung in
gefährdeten Gebieten sowie steigende Wiederaufbaukosten. Um die Bezahlbarkeit  
und Verfügbarkeit von Versicherungsschutz langfristig sicherzustellen, gewinnen
Massnahmen zur Stärkung der Resilienz und zur Verringerung der zugrunde        
liegenden Risiken weiter an Bedeutung.                                         
                                                                               
Wirtschaftliche und versicherte Schäden im H1 2026 und H1 2025                 
                                                                               
(Mrd. USD, in Preisen von 2026)                                                
                                                                             
                                                                             
Wirtschaftliche Schäden 107 160 119 –9%                                        
                                                                               
Naturkatastrophen 100 152 111 –10%                                             
                                                                               
Man-Made-Katastrophen 7 8 7 –3%                                                
                                                                               
Versicherte Schäden 48 98 56 –15%                                              
                                                                               
Naturkatastrophen 42 91 50 –16%                                                
                                                                               
Man-Made-Katastrophen 6 7 6 –4%                                                
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
* Der 10-jährige H1-Durchschnitt bezeichnet die durchschnittlichen Schäden in  
der jeweiligen ersten Hälfte der Jahre 2016 bis 2025.                          
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Quelle: Swiss Re Institute                                                     
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
So erhalten Sie diese sigma-Studie:                                            
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Die englische Ausgabe der sigma-Studie «First-half 2026 insured catastrophe    
losses: below trend, rising risks» steht als elektronische Publikation zur     
Verfügung und kann hier heruntergeladen werden.                                
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
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antizipiert und steuert Risiken – von Naturkatastrophen bis zum Klimawandel,   
von alternden Bevölkerungen bis zur Cyber-Kriminalität. Ziel der Swiss Re      
Gruppe ist es, der Gesellschaft zu helfen, erfolgreich zu sein und Fortschritte
zu machen, indem sie für ihre Kunden neue Möglichkeiten und Lösungen           
entwickelt. Die Swiss Re Gruppe hat ihren Hauptsitz in Zürich, wo sie 1863     
gegründet wurde, und ist über ein Netzwerk von rund 70 Geschäftsstellen        
weltweit tätig.                                                                
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Hinweise zu Aussagen über zukünftige EntwicklungenGewisse hier enthaltene      
Aussagen und Abbildungen sind zukunftsgerichtet. Diese Aussagen (u. a. zu      
Vorhaben, Zielen und Trends) und Illustrationen nennen aktuelle Erwartungen    
bezüglich zukünftiger Entwicklungen auf der Basis bestimmter Annahmen und      
beinhalten auch Aussagen, die sich nicht direkt auf Tatsachen in der Gegenwart 
oder in der Vergangenheit beziehen. Weitere Informationen finden Sie           
hier: Legal Notice section of Swiss Re's website.                              
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
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Ende der Medienmitteilungen                                                    
                                                                               
                                                                               
Originalinhalt anzeigen: EQS News                                              
                                                                               
                                                                               
                                                                               
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Sprache:       Deutsch                    

Unternehmen:   Swiss Re Ltd               

               Mythenquai 50/60           

               8022 Zürich                

               Schweiz                    

Telefon:       +41 (0) 43 285 71 71       

E-Mail:        [email protected]

Internet:      www.swissre.com            

ISIN:          CH0126881561               

Valorennummer: 12688156                   

Börsen:        SIX Swiss Exchange         

EQS News ID:   2380596                    







                                      

Ende der Mitteilung  EQS News-Service



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2380596  11.08.2026 CET/CEST